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Razzia in Oberhausen wegen IS-Terrorhilfe.

Geld für den IS gesammelt

Nach Razzia in Oberhausen acht mögliche IS-Unterstützer wieder auf freiem Fuß

Acht Menschen wurden in Oberhausen wegen des Verdachts Unterstützung des Islamischer Staat (IS) verhaftet. Nach der Vernehmung wurden sie wieder freigelassen.

Update vom 8. Mai 2019: Bei einer Razzia in Oberhausen hat die Polizei am Mittwoch acht mögliche Unterstützer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) vorübergehend in Gewahrsam genommen. Die vier Männer und vier Frauen wurden im Polizeipräsidium Essen vernommen und kamen anschließend wieder auf freien Fuß, wie die Polizei mitteilte. Bei der Razzia ab 04.00 Uhr morgens wurden demnach insgesamt sieben Objekte in Oberhausen nach möglichen Beweismitteln durchsucht.

Erstmeldung: Acht Festnahmen wegen Verdachts auf IS-Unterstützung in Oberhausen

Oberhausen - Die Polizei hat am Mittwoch in Oberhausen acht Menschen unter dem Verdacht festgenommen, die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) unterstützt zu haben. Wie ein Sprecher der zuständigen Polizei in Essen sagte, sollen die vier Männer und vier Frauen Geld für den IS gesammelt und auch an diesen weitergeleitet haben. Bei der Razzia wurden demnach sieben Objekte durchsucht und Beweismittel beschlagnahmt.

Verdächtige schon seit Wochen unter Verdacht

Dem Polizeisprecher zufolge bestanden schon seit einigen Wochen Verdachtsmomente gegen die Verdächtigen im Alter von 19 bis 58 Jahren. Bei acht Festgenommenen handle es sich um deutsche Staatsangehörige mit Migrationshintergrund, der in Bosnien-Herzegowina liege. Der strafrechtliche Vorwurf laute auf Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland.

Die Vernehmung der Festgenommenen dauerte am Mittwochnachmittag zunächst weiter an, wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage mitteilte. Die richterlichen Durchsuchungsbeschlüsse für die morgendliche Razzia waren demnach von der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf erwirkt worden.

Junge IS-Anhängerin aus Konstanz wegen Sklavenhaltung angeklagt

Eine junge IS-Anhängerin aus Konstanz wurde wegen Sklavenhaltung angeklagt. Ihr werde Menschenhandel und Freiheitsberaubung vorgeworfen. Die Schülerin aus Konstanz am Bodensee war 2013 mit nur 15 Jahren in das Bürgerkriegsland gereist und hatte einen aus Deutschland stammenden IS-Kämpfer geheiratet.

AFP

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