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Ein Sohn des IS-Chefs Abu Bakr al-Bagdadi ist nach Angaben der Terrormiliz im Zentrum Syriens umgekommen.

Aber Zweifel an Meldung

Sohn des IS-Anführers Al-Bagdadi angeblich in Syrien getötet

Ein Sohn des IS-Chefs Abu Bakr al-Bagdadi ist nach Angaben der Terrormiliz im Zentrum Syriens umgekommen. An der Meldung gibt es aber Zweifel.

Damaskus - Hudaifa al-Badri, Sohn des IS-Chefs Al-Bagdadi sei „bei einem Einsatz gegen die Nusairija (syrischen Regierungskräfte) und die Russen“ in der Provinz Homs getötet worden, heißt es in einer Erklärung, die über die üblichen Kanäle des Islamischen Staates (IS) im Internet verbreitet wurde. Dazu ist das Foto eines offenbar minderjährigen Jungen zu sehen, der eine Militäruniform trägt und eine Waffe in den Händen hält.

Todeszeitpunkt von Al-Bagdadis Sohn unbekannt 

Wann Al-Bagdadis Sohn getötet worden sein soll, erwähnt die Erklärung nicht. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte nannte am Mittwoch die Nachricht über den Tod des Jungen falsch. Es habe in der erwähnten Region seit mehr als drei Wochen keinen IS-Angriff gegeben.

Der IS hat den allergrößten Teil seines früheren Herrschaftsgebiets in Syrien und im Irak mittlerweile wieder verloren. IS-Zellen sind aber noch in einigen wenigen Regionen aktiv und greifen auch immer wieder syrische Regierungstruppen an.

Meldung über Tod von IS-Anführer 

Wo sich IS-Chef Al-Bagdadi aufhält, ist unbekannt. Im vergangenen Jahr hatte Moskau mitgeteilt, er sei möglicherweise bei einem russischen Luftangriff in der Nähe der syrischen Stadt Al-Rakka ums Leben gekommen. Sein Tod wurde jedoch nie bestätigt.

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dpa

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