Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will Atomwaffen komplett abbauen

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will Atomwaffen komplett abbauen

"Du musst sowieso sterben"

Video: „Isis“ sucht Kämpfer im Westen

Berlin/München – Die Terrorgruppe „Islamischer Staat im Irak und in Syrien“ (Isis) hat ein neues Rekrutierungsvideo im Internet veröffentlicht. In dem 13 Minuten langen Clip „Es gibt kein Leben ohne Dschihad“ werben die selbst ernannten Gotteskrieger vor allem um Kämpfer aus der westlichen Welt.

Stehe uns in „diesen goldenen Zeiten“ bei, heißt es im Video. „Du musst sowieso sterben, das ist sicher.“

Zu sehen sind unter anderem britische und australische Dschihadisten, die für den „heiligen Krieg“ werben. Sie sitzen im Halbkreis vor Palmen und halten Sturmgewehre in ihren Händen. Ein Isis-Kämpfer behauptet, Allah habe die Organisation auserwählt: „Keiner hat so viele Mudschaheddin wie wir.“ Ein anderer spricht davon, wie depressiv er geworden sei, als er noch „im Westen“ gelebt habe. Nur der Dschihad könne „diese Depression heilen“ und glücklich machen: „Kommt zu uns und fühlt dieses Glück.“

Ein Isis-Kämpfer sagt, so Gott wolle, werde man einen Staat in der Region errichten, auch in Jordanien und auch im Libanon. Das Video ist professionell geschnitten. Es wird vom „Al-Hayat Media Center“, einem Propagandakanal militanter Islamisten verbreitet.

Angesichts der Tatsache, dass laut Verfassungsschutz mehr als 320 Dschihadisten seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 aus Deutschland nach Syrien gereist sind, fordert Hessens Justizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) ein Ausreiseverbot für deutsche Dschihadisten. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass junge Menschen mit dem Ziel, an bewaffneten Konflikten teilzunehmen, ins Ausland reisen“, sagte die CDU-Politikerin. Auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann unterstützt diese Forderung. Zugleich sieht der CSU-Politiker allerdings keine Möglichkeit, islamistische Rückkehrer auszubürgern. „Eine Ausbürgerung deutscher Staatsangehöriger ist de facto nicht möglich“, so Herrmann. Zu verhindern sei allerdings die Wiedereinreise gewaltbereiter Ausländer, die an den Bürgerkriegen in Afghanistan, Syrien oder dem Irak teilgenommen haben.

Das ist die Terrorgruppe ISIS

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Rubriklistenbild: © AFP

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