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Kämpfer der Dschihadisten-Vereinigung "Islamischer Staat". 

IS spricht von "Eroberung Istanbuls"

Islamischer Staat ruft zum Aufstand gegen "Teufel Erdogan" auf 

Die Dschihadisten-Miliz Islamischer Staat hat die Türken zum Aufstand gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan aufgerufen.

Der "Teufel Erdogan" habe die Türkei an die PKK-Kurdenrebellen und die USA verkauft, heißt es in einem am Dienstag im Internet verbreiteten Video. In dem rund sieben Minuten langen Clip sind drei IS-Kämpfer mit Schnellfeuergewehren zu sehen. Einer der Dschihadisten wirft in türkischer Sprache dem Präsidenten und der türkischen Republik vor, den Islam verraten zu haben. 

Laut türkischen Medienberichten ist es das erste IS-Video, in dem die Miliz direkt zu Aktionen gegen die Türkei aufruft. Der IS-Kämpfer in dem Film spricht von der "Eroberung Istanbuls" und appelliert an die Türken, sie sollten um ihres eigenen Seelenheils willen "gegen die Freunde des Teufels kämpfen" und dem IS-Kalifat helfen. 

Die Türkei hatte in den vergangenen Wochen den USA die Erlaubnis zur Nutzung türkischer Luftwaffenstützpunkte für Angriffe auf den IS erlaubt und eine groß angelegte Offensive gegen die Extremisten angekündigt. Zugleich bemüht sich Ankara intensiver, den Zustrom ausländischer Kämpfer über die Türkei zum IS zu stoppen. 

Ein IS-Unterstützer hatte am 20. Juli bei einem Selbstmordanschlag in der türkischen Stadt Suruc nahe der Grenze zu Syrien mehr als 30 Menschen getötet.

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