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Annette Widmann-Mauz.

IS-Video am Handy

Islamismus-Mobbing an Schulen: Jetzt reagiert Merkels Integrationsbeauftragte

Die neue Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, verurteilt Mobbing aus religiösen Motiven. Zuvor waren Fälle an Schulen bekannt geworden.

Berlin - Die neue Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, verurteilt Mobbing aus religiösen Motiven. Solche Bedrohungen hätten in unserer Gesellschaft nichts zu suchen, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag im SWR. „Religion ist keine Frage von Toleranz, das ist ein Grundrecht“, dies gelte es zu verteidigen. Deshalb sei es auch zunächst „egal, woher diese Bedrohung komme. Sie erwarte, dass sich die Gruppen, aus denen heraus solche Attacken kämen, klar distanzierten, betonte Widmann-Mauz.

Die Debatte hatte sich am Fall einer Zweitklässlerin an einer Berliner Grundschule entzündet, die von älteren Schülern aus muslimischen Familien als Jüdin beschimpft wurde. Ein Mitschüler soll gedroht haben, sie umzubringen, weil sie nicht an Allah glaube. So jedenfalls erzählte es der Vater des Mädchens einem Journalisten der „Berliner Zeitung“. 

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Demnach kursierte in einer WhatsApp-Gruppe der Grundschüler sogar ein IS-Enthauptungsvideo. Die Bildungsverwaltung und der Schulleiter bestätigten solche Vorfälle.

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dpa

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