+
Ein israelischer Planungsausschuss hat am Montag den Bau von 1500 Wohneinheiten im Ost-Jerusalemer Stadtteil Ramat Schlomo (Archivbild) gebilligt.

Israel treibt Siedlungsbau in Ost-Jerusalem voran

Jerusalem - Zweieinhalb Wochen nach der Genehmigung Tausender Siedlerwohnungen im Westjordanland treibt Israel auch den Wohnungsbau im 1967 eroberten Ost-Jerusalem voran.

Ein Planungsausschuss billigte am Montag den Bau von 1500 Wohneinheiten im Stadtteil Ramat Schlomo. Das Projekt war vor 18 Monaten nach einem diplomatischen Streit mit den USA auf Eis gelegt worden. Bis zum Baubeginn würden aber noch Jahre vergehen, hieß es.

Am 30. November hatte Israel die Bildung von 3000 Wohneinheiten im Westjordanland gebilligt. Darunter waren auch Häuser im E-1 genannten Bereich im Osten Jerusalems. Ihr Bau würde die Bildung eines zusammenhängenden Palästinenserstaates im Westjordanland äußerst erschweren. Die Entscheidung war eine Reaktion Israels auf die Anerkennung Palästinas durch die Vereinten Nationen als Beobachterstaat.

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

Die schlimmsten Terroranschläge seit dem 11. September

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Parlament in Den Haag erkennt Völkermord an Armeniern an
Ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Türkei: Der Massenmord an Armeniern 1915. Es war Völkermord, sagt das niederländische Parlament. Ankara reagierte prompt.
Parlament in Den Haag erkennt Völkermord an Armeniern an
Merkel spricht von „Massaker“ in Ost-Ghuta
Täglich bombardieren Syriens Regierungstruppen das Rebellengebiet Ost-Ghuta. 400.000 Menschen sind dort eingeschlossen, die humanitäre Lage ist dramatisch. Doch im …
Merkel spricht von „Massaker“ in Ost-Ghuta
Bundestag lehnt AfD-Antrag um umstrittene Yücel-Texte ab
Auch nach seiner Freilassung sorgt Deniz Yücel weiter für Diskussionen in der deutschen Politik-Landschaft. Eine Forderung der AfD, den „Welt“-Journalisten für einzelne …
Bundestag lehnt AfD-Antrag um umstrittene Yücel-Texte ab
Union und SPD dämpfen Erwartung eines kostenlosen Nahverkehrs
Mit ihrem Brief nach Brüssel hat die Bundesregierung eine Debatte über kostenlosen Nahverkehr losgetreten, der laut der meisten Parteien unrealsistisch sei. Die Linken …
Union und SPD dämpfen Erwartung eines kostenlosen Nahverkehrs

Kommentare