Ein ultra-orthodoxer Jude gibt bei den israelischen Parlamentswahlen in einem Wahllokal in Bnei Brak seine Stimme ab. Foto: Ilia Yefimovich
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Ein ultra-orthodoxer Jude gibt bei den israelischen Parlamentswahlen in einem Wahllokal in Bnei Brak seine Stimme ab. Foto: Ilia Yefimovich
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gibt in Jerusalem seine Stimme ab. Foto: Ariel Schalit/AP
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Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu gibt in Jerusalem seine Stimme ab. Foto: Ariel Schalit/AP
Herausforderer Benny Gantz bei der Stimmabgabe in Rosh Ha-Ayin. Foto: Ilia Yefimovich
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Herausforderer Benny Gantz bei der Stimmabgabe in Rosh Ha-Ayin. Foto: Ilia Yefimovich
Unterstützer des Bündnisses Blau-Weiß von Benny Gantz singen und tanzen vor einem Wahllokal in Tel Aviv. Foto: OLiver Weiken
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Unterstützer des Bündnisses Blau-Weiß von Benny Gantz singen und tanzen vor einem Wahllokal in Tel Aviv. Foto: OLiver Weiken
Ein ultra-orthodoxer Jude gibt in Bnei Brak seine Stimme ab. Der Block rechter und religiöser Parteien, der eher Netanjahu zugeneigt ist, ist den Umfragen zufolge insgesamt stärker als die Parteien der Mitte und des linken Lagers. Foto: Ilia Yefimovich
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Ein ultra-orthodoxer Jude gibt in Bnei Brak seine Stimme ab. Der Block rechter und religiöser Parteien, der eher Netanjahu zugeneigt ist, ist den Umfragen zufolge insgesamt stärker als die Parteien der Mitte und des linken Lagers. Foto: Ilia Yefimovich
Benny Gantz: "Ich sehe den Menschen in Israel in die Augen und sage ihnen: Dieser Wandel ist möglich." Foto: Ilia Yefimovich
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Benny Gantz: "Ich sehe den Menschen in Israel in die Augen und sage ihnen: Dieser Wandel ist möglich." Foto: Ilia Yefimovich
Mit einem deutlichen Rechtsruck hatte Netanjahu noch kurz vor der Wahl die Annektierung bereits israelisch besiedelter Gebiete im Westjordanland in Aussicht gestellt. Foto: Ariel Schalit/AP, Pool
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Mit einem deutlichen Rechtsruck hatte Netanjahu noch kurz vor der Wahl die Annektierung bereits israelisch besiedelter Gebiete im Westjordanland in Aussicht gestellt. Foto: Ariel Schalit/AP, Pool

Erste Prognose

Wahlkrimi in Israel: Netanjahus Likud mit Gantz gleichauf

Regierungschef Netanjahu strebt eine fünfte Amtszeit an. Am Wahltag sorgen Berichte über versteckte Kameras in Wahllokalen für Unruhe.

Jerusalem (dpa) - Bei Israels Parlamentswahl zeichnet sich ein knappes Rennen zwischen dem konservativen Regierungschef Benjamin Netanjahu und seinem oppositionellen Herausforderer Benny Gantz ab.

Netanjahus Likud kam laut TV-Prognosen auf 33 bis 36 Mandate und Gantz' Mitte-Bündnis Blau-Weiß auf 36 bis 37 Mandate.

Zwei Fernsehsender sahen bei den Wahlen in Israel das rechte Lager mit Netanjahus konservativem Likud, den strengreligiösen Parteien und den rechten Parteien mit 64 bis 66 Mandaten klar vorn. Das Mitte-Links-Lager mit Gantz' Bündnis Blau-Weiß, der Arbeitspartei, der linken Merez-Partei und den arabischen Parteien erhielt dabei 54 bis 56 Mandate.

Bei einem weiteren Fernsehsender kamen beide Lager auf jeweils 60 Mandate. Für eine Regierungsmehrheit braucht es mindestens 61 von 120 Mandaten.

Rechnerisch möglich ist auch eine große Koalition von Likud und Blau-Weiß. Allerdings hatten sowohl Netanjahu als auch Gantz im Wahlkampf gesagt, sie würden nicht mit dem jeweils anderen in einer Regierung sitzen.

Präsident Reuven Rivlin hat zwei Wochen Zeit zu entscheiden, wen er mit der Regierungsbildung beauftragt. Dazu holt er sich von allen Fraktionen Empfehlungen für das Amt des Ministerpräsidenten ein.

Wer danach die größten Chancen für die Bildung einer Regierungskoalition hat, erhält dafür zunächst vier Wochen Zeit. Üblicherweise erhält den Auftrag der Vorsitzende der Fraktion mit den meisten Stimmen.

Mit einer neuen Regierung wird bis Anfang Juni gerechnet.

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