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An diesem Kontrollpunkt im Jordantal sollen die Palästinenser versucht haben, Soldaten mit Messern zu atackieren. Foto: Alaa Badarneh

Israelische Soldaten erschießen palästinensische Angreifer

Ramallah (dpa) - Israelische Soldaten haben zwei palästinensische Angreifer im Westjordanland erschossen. Die beiden Männer hätten die Soldaten an einem Kontrollpunkt im Jordantal mit Messern angegriffen, teilte die Israelische Armee mit.

Israelische Truppen haben indes das Haus der Familie eines palästinensischen Attentäters im Westjordanland zerstört. Sicherheitskräfte hätten am Samstag die Gegend um das Gebäude in einem Dorf nördlich von Ramallah abgeriegelt und das Haus niedergerissen, berichteten Augenzeugen.

Der Attentäter hatte Anfang Oktober zwei Israelis in der Altstadt von Jerusalem getötet. Er wurde bei dem Angriff erschossen. Die Nachrichtenseite Haaretz berichtete ebenfalls von der Häuserzerstörung unter Berufung auf die israelische Armee. Israelische Behörden hatten im Oktober die Zerstörung als Strafe für das Attentat angeordnet. Die Praxis, die Häuser der Familien von Attentätern als Abschreckung zu zerstören, ist sehr umstritten.

Seit Beginn einer Gewaltwelle Anfang Oktober sind mehr als 20 Israelis und mehr als 140 Palästinenser getötet worden. Die meisten Palästinenser kamen bei ihren eigenen Anschlägen oder bei Konfrontationen mit israelischen Sicherheitskräften ums Leben. Israel hat bisher mehr als zehn Häuser palästinensischer Angreifer zerstört.

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