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Wohnviertel in Aleppo stehen unter Dauerbeschuss. 

Appell an Weltbevölkerung

Israelischer Journalist vergleicht Aleppo mit Holocaust

Aleppo - Die Lage in Aleppo ist dramatisch. Die Bombenangriffe hören nicht auf. Nun vergleicht der israelische Journalist Nitzan Horowitz die Situation sogar mit dem Holocaust.

"Wie konnte die Welt während des Holocausts still bleiben?", fragt der israelische Journalist Nitzan Horowitz in der israelischen Zeitung Haaretz. "Genauso wie sie es in Aleppo tut" - heißt seine erschreckende Antwort. Er appelliert darin sowohl an die Weltgemeinschaft, als auch an den Friedensnobelpreisträger und US-Präsidenten Barack Obama, in Aleppo endlich zu handeln, wie die BILD berichtet.

Lage in Aleppo sei mit Holocaust vergleichbar

In seinem Kommentar zieht Horrowitz sogar Parallelen zum Holocaust: Hätte die Welt zum Beispiel am Ende des Krieges eingegriffen, wären einige Juden von den Nazis verschont worden. Diese Situation sei jetzt auf den Bürgerkrieg in Syrien und die Lage in Aleppo übertragbar. Auch über diese schrecklichen Kriegsverbrechen schweige die Welt nun einfach. Obwohl Fässer mit brennendem Öl abgeworfen, Wohnviertel bombardiert oder Kinder, Bauern und Händler getötet werden, so Horowitz.

Obama habe es versäumt, in Aleppo Frieden zu schaffen

Deshalb richtet der israelische Journalist und Politiker der linksgerichteten Meretz-Partei seinen Appell an Präsident Obama: Denn er hätte es während seiner Amtszeit versäumt, im Nahen Osten Frieden zu schaffen: Die Chance, eine Flugverbotszone einzurichten, sei nun vertan. Horowitz' Forderung am Ende seines Kommentars ist eindeutig und drastisch: Es müsse eine Intervention in Aleppo seitens der USA geben, schreibt er.

mm/tz

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