1 von 13
Ariel Scharon kommt 1928 unter dem Geburtsnamen Ariel Scheinermann als Sohn osteuropäischer Juden in der Landgenossenschaft Moschaw Kfar Malal zur Welt. Bereits mit 14 Jahren tritt er in die Untergrundmiliz Hagana, den Vorläufer des israelischen Heeres, ein.
2 von 13
Scharon kämpft im Unabhängigkeitskrieg und macht danach in der Armee des neuen Staates Israel schnell Karriere: Im Sechstagekrieg und im Jom-Kippur-Krieg (Foto mit dem damaligen Verteidigungsminister Mosche Dajan, links) missachtet er zwar häufig die Anweisungen seiner Vorgesetzten, kann jedoch durch seine Alleingänge die Lage für Israel mehrmals zum Guten wenden.
3 von 13
Ariel Scharon heiratet zwei Mal: Als seine erste Frau Margalit, genannt "Gali", 1962 bei einem Autounfall stirbt, heiratet er später ihre jüngere Schwester Lily.
4 von 13
Lily und Ariel Scharon haben zwei gemeinsame Söhne, Omri und Gilad. Sie verstirbt im Jahr 2000.
5 von 13
Nachdem er die drohende Niederlage im Jom-Kippur-Krieg abgewendet hat, gilt der Kommandeur Scharon in Israel als Held. Er wechselt in die Politik und bekleidet wechselnde Ministerämter - das Bild zeigt ihn 1983 als Verteidigungsminister (rechts) beim Einmarsch in den Libanon.
6 von 13
Unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treibt er um die Jahrtausendwende als Außenminister den Ausbau der israelischen Siedlungen voran. Als Netanjahu 1999 wegen einer Finanzaffäre als Parteichef des "Likud" zurücktritt, übernimmt Scharon seinen Posten.
7 von 13
Scharon verspricht den Israelis mehr Sicherheit vor palästinensischen Anschlägen und setzt gezielt auf politische Provokationen gegen Palästinenserführer Jassir Arafat.
8 von 13
Unter anderem besucht er mit Journalisten, Polizisten und Militärs den als heilig angesehenden Tempelberg in Jerusalem und signalisiert damit Hoheitsansprüche auf die Stadt. Der Besuch wird begleitet von gewaltsamen Unruhen, die in die Zweite Intifada münden.

Israels Ex-Ministerpräsident

Ariel Scharon - Stationen seines Lebens

Tel Aviv - Vom Militär zum Staatsmann: Israels Ex-Ministerpräsident Ariel Scharon begann seine Karriere als Stratege, seine letzten Jahre verbrachte er im Koma. Seine Laufbahn in Bildern:

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Nach Autobombenanschlag in Nordirland: War es "Neue IRA"?
Eine Autobombe explodiert mitten im Zentrum einer nordirischen Stadt. Erinnerungen an dunkle Zeiten werden wach, in denen die IRA jahrzehntelang gewaltsam gegen …
Nach Autobombenanschlag in Nordirland: War es "Neue IRA"?
Ausschreitungen bei Mazedonien-Kundgebung in Athen
"Mazedonien ist griechisch" - dafür demonstrierten am Sonntag gut 100 000 Menschen in Athen. Linke und rechte Extremisten randalierten, Politiker wurden als …
Ausschreitungen bei Mazedonien-Kundgebung in Athen
Deutschland will im Streit um Asowsches Meer schlichten
Zwei Länder in 15 Stunden: Außenminister Heiko Maas besucht Moskau und Kiew an einem Tag - eher ungewöhnlich. Er hat einen Vermittlungsvorschlag zu einem heiklen Thema …
Deutschland will im Streit um Asowsches Meer schlichten
Bundestag erklärt Maghrebstaaten und Georgien für sicher
Erlaubt die Menschenrechtslage in Marokko, Tunesien und Algerien ihre Einstufung als "sichere Herkunftsländer"? Die Regierung sagt: Ja. Ihr ist das auch wichtig, weil …
Bundestag erklärt Maghrebstaaten und Georgien für sicher