Herrenloses Gepäckstück sorgt für Aufregung: Teile des Hauptbahnhofs abgesperrt

Herrenloses Gepäckstück sorgt für Aufregung: Teile des Hauptbahnhofs abgesperrt
+
Das Abgeordnetenhaus in Rom durch eine Regenbogenflagge gesehen. Italiens Regierung hat einen Entwurf zur gesetzlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften durchgesetzt.

Regierung setzt sich durch

Italien bekommt Gesetz zu Homo-Partnerschaften

Rom - Nach jahrzehntelangen Diskussionen und Debatten hat Italiens Regierung am Mittwoch einen Entwurf zur gesetzlichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften durchgesetzt.

Damit kann das Gesetz, das bereits im Februar vom Senat abgesegnet worden war, offiziell in Kraft treten. Italien galt als das letzte westeuropäische Land, in dem homosexuelle Partnerschaften noch keine rechtliche Grundlage hatten. Auch der Europäische Menschenrechtsgerichtshof hatte dies kritisiert.

Zuvor hatte die Regierung von Matteo Renzi am Mittwoch eine Vertrauensabstimmung zu dem Gesetz gewonnen und damit verhindert, dass nochmals über weitere Änderungsvorschläge beraten werden muss. Am Ende stimmten in der größeren Parlamentskammer 372 Abgeordnete für das Gesetz und 51 dagegen. 99 Parlamentarier enthielten sich der Stimme.

Das neue Gesetz soll homosexuellen Paaren in Italien zukünftig die gesetzliche Anerkennung und Eintragung ihrer Partnerschaft ermöglichen. Darüber war in dem katholisch geprägten Land lange gestritten worden, vor allem Konservative kritisierten die Pläne scharf. Der Entwurf war daraufhin mehrmals verändert und verwässert worden. "Heute ist ein Feiertag für viele", schrieb Renzi nun auf Facebook.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Maas erwartet keinen neuen Wahlkampfstreit mit der Türkei
Wird die türkische Regierung das Wahlkampfverbot für türkische Politiker in Deutschland akzeptieren? Außenminister Maas zeigt sich nach dem ersten Treffen mit seinem …
Maas erwartet keinen neuen Wahlkampfstreit mit der Türkei
Diktator Lukaschenko lobt Merkels Flüchtlingspolitik - aus interessantem Grund 
Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko hat Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Flüchtlingspolitik gelobt. Humanitäre Gründe sind für seine Meinung jedoch …
Diktator Lukaschenko lobt Merkels Flüchtlingspolitik - aus interessantem Grund 
„Schwerwiegende Vorwürfe“: Riesen-Wirbel um Trumps Leibarzt 
US-Präsident Donald Trump bekommt bei der Besetzung des vakanten Postens des Veteranenministers Gegenwind aus dem Kongress - wegen seines Leibarztes. Der steht unter …
„Schwerwiegende Vorwürfe“: Riesen-Wirbel um Trumps Leibarzt 
Zentralratspräsident: Nicht mit Kippa auf die Straße gehen
Über Antisemitismus wird gerade wieder viel gesprochen. Am Mittwoch wollen Menschen in mehreren Städten ihre Solidarität zeigen. Aus Sicht von Zentralratspräsident …
Zentralratspräsident: Nicht mit Kippa auf die Straße gehen

Kommentare