Nach US-Wahl 2020

Ivanka Trump legt bemerkenswerte Veränderung hin - Experten durchschauen Plan dahinter

  • Anna-Katharina Ahnefeld
    vonAnna-Katharina Ahnefeld
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Während der US-Präsidentschaft ihres Vaters gab sich Ivanka Trump oft zurückhaltend. Nach seiner Niederlage geht sie nun in den Angriff über. Ein politisches Amt soll es sein.

  • Ivanka Trump gilt als Lieblingstochter des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump.
  • Als politische Beraterin nahm sie in der Präsidentschaft ihres Vaters eine wichtige Rolle ein.
  • Nun soll sie an einer eigenen politischen Karriere arbeiten.

Washington - Ivanka Trump ist ehrgeizig. Vor ihrer Karriere als politische Beraterin ihres Vaters Donald Trump arbeitete sie als Unternehmerin und Model und schloss ihr Studium immerhin mit „cum laude“ ab. Wie der US-amerikanische TV-Sender CNN erfahren haben will, plant Ivanka Trump keinesfalls ihre politische Karriere mit dem Auszug ihres Vaters aus dem Weißen Haus zu beenden. Vor dem Ergebnis der US-Wahl 2020 kursierten bereits Gerüchte, dass Donald Trump einen Geheimplan mit seiner Tochter als Präsidentin plane. Aktuell feilt der scheidende US-Präsident offenbar an seinem Wahlkampf in vier Jahren.

Der Fernsehsender CNN beruft sich als Quelle für seine Informationen auf Freunde Ivankas und Mitarbeiter des Weißen Hauses.
„Ivanka hat auf jeden Fall politische Ambitionen“, berichtete demnach eine interne Quelle. „Sie will für irgendetwas kandidieren, aber wofür genau ist noch offen.“ Die Stadt New York kommt dafür vermutlich nicht in Frage, dort wartet auf Ivanka und ihren Ehemann Jared Kushner lediglich verbrannte Erde. Die Türen vor allem liberaler Kreise: zugemauert. Erst vor ein paar Wochen erschien in der US-amerikanischen Ausgabe der Vanity Fair ein vernichtendes Essay ihrer einstigen Freundin Lysandra Ohrstrom.

Ivanka Trump plant politische Karriere - Für welche Position sie kandidieren will, ist unklar

Dem Medienbericht zufolge werden aktuell zwei Positionen für Ivanka Trumps mögliche Kandidatur gehandelt. Anfragen des Senders dazu blieben jedoch unkommentiert. Es handelt sich somit zunächst einmal nur um Spekulation.

Eine andere Quelle von CNN argumentiert in eine andere Richtung und sieht Ivanka Trumps Zukunft in der Rolle der Mutter: „Im Moment kümmert sie sich nur um ihre politischen Initiativen, um in den verbleibenden Wochen im Namen der Verwaltung das zu erreichen, was sie kann, und um ihre drei kleinen Kinder.“ Eine mögliche Kandidatur um ein politisches Amt schließt jedoch auch diese Quelle nicht aus.

Donald Trumps Lieblingskind: Ivanka Trump verändert sich - Tweets sind angriffslustiger als gewohnt

Das Verhalten Ivanka Trumps in der Öffentlichkeit unterläuft bereits einer Wandlung, sagt eine Person, die Ivanka Trump nahe stehen soll. Sie sei konfrontativer im Umgang mit den Demokraten und der aktuell laufenden Untersuchungen wegen Steuerbetrugs. Wie aktuell die fr.de berichtet, feuerte Ivanka Trump nach einer fünfstündigen Anhörung wütend gegen die Befragung* durch die New Yorker Staatsanwaltschaft.

Eine bemerkenswerte Veränderung, teilte die Trump-Tochter doch zuvor in den sozialen Netzwerken vermehrt Bilder ihrer Familie, ihres Hauses und ihrer Aktivität im Weißen Haus. Rawstory, eine US-amerikanische, schrille Nachrichten-Plattform, spricht mit Bezug auf eine interne Quelle davon, dass Ivanka „full MAGA“ sei. „MAGA“ ist die Abkürzung von Trumps Motto „Make America Great Again“.

Je stärker Ivanka Trump konfrontativ in die Öffentlichkeit tritt, desto mehr könnte sie sich demnach für eine politische Kandidatur in Position bringen. Den Segen ihres Vaters Donald Trump hat sie. Bekanntermaßen ist Ivanka Trump sein Lieblingskind. Und damit eine würdige Nachfolgerin seines sogenannten Trumpismus, der die US-Politik auch nach der Amtseinführung von Joe Biden weiter begleiten dürfte. Dann natürlich als Kandidatin der Republikanischen Partei. Mit ihrer entschiedenen Haltung gegen Abtreibung dürfte die Frau, sie sich sonst gerne als feministische, arbeitende Mutter gibt, punkten. Gegenüber der unabhängigen Nachrichtenseite Real Clear Politics positionierte sich Ivanka Trump im Oktober mit folgenden Worten: Sie sei eine „Trump-Republikanerin“. (aka) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Es wird nicht still um Trump-Tochter Ivanka. Erst will ihre Heimatstadt New York sie nicht mehr zurück. Dann sorgt ein vermeintlich harmloser Instagram-Post für Aufregung

Rubriklistenbild: © Evan Vucci/dpa

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