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Immer Stress im Internet

Ivanka Trump verärgert US-Patrioten mit einem Sekt-Tweet

Papa Donald bringt die Deutschen auf Twitter auf die Palme. Für die Kernwählerschaft Trumps übernimmt das Tochter Ivanka: Ein Sekt-Tweet empört US-Patrioten.

Ja, es hat schon seine Tücken, so sehr im Fokus der Öffentlichkeit zu stehen wie der US-Präsident. Die Twitter-Accounts der Familie Trump interessieren spätestens seit gut vier Monaten Internet-User quer durch alle Wählerschichten und Weltregionen. Aktuell ist der Aufschrei bei jedem Tweet groß - nicht nur, was Donald Trumps berühmt-berüchtigte Postings angeht.

Dass sich der Präsident der Vereinigten Staaten zum Beispiel am Dienstag in Deutschland mal wieder für Stirnrunzeln sorgte, dürfte eigentlich einkalkuliert gewesen sein. Weniger Freude im Weißen Haus könnten aber Ivanka Trumps jüngste Posts verursacht haben.

Papa erzürnt Europa - Tochter Ivanka die Amerikaner

Denn die kürzlich zur politischen Beraterin ihres Vaters geadelte 35-Jährige hat am Montag mit einer Reihe inhaltlich eigentlich eher vernachlässigbarer Tweets ausgerechnet eine wichtige Wähler-Klientel Trumps verprellt: militäraffine US-Patrioten.

Am Montag begingen die Vereinigten Staaten den „Memorial Day“. Ein Datum, an dem die USA ihrer in zahlreichen Kriegen verstorbener Soldaten gedenken - ein ernster Anlass. Ivanka Trump - oder ihre Mitarbeiter - trafen da nicht so ganz den passenden Ton:

Erst bot die Präsidenten-Tochter auf ihrem Twitter-Account ein spezielles Feiertags-Rezept für Eis am Stiel mit Sekt-Geschmack an. Später gab‘s Tipps für extra-spaßige Aktivitäten zu dem Gedenktag.

„Sekt-Eis und tote Soldaten“

Die User-Reaktionen auf beide Posts fielen heftig aus. „Heute ist ein Tag, um uns an die Männer und Frauen zu erinnern, die gestorben sind, um die Freiheit zu verteidigen, die dein Vater uns wegnehmen wollen. Ein respektvolles Fick dich!“, ätzte eine Userin. 

„Sekt-Eis und tote Soldaten scheinen mir eine ziemlich unpassende Mischung zu sein“, erklärte ein anderer. Auf die Frage nach den Feiertagsplänen setzte es unter anderem ein trockenes „Gegen unsere faschistische Regierung kämpfen!“

Mit der plötzlich staatstragenden Wirkung ihrer Tweets hatten Ivanka Trump und ihr Team offenbar nicht gerechnet - schließlich war die Trump-Tochter noch vor einigen Wochen einfach nur eine gut alimentierte Mode-Designerin und Geschäftsfrau. Da reichten Spaß- und Konsum-Tweets zu jeder Tag- und Nachtzeit durchaus aus.

Jetzt sieht das anders aus. Oder, wie diese Erkenntnis im fiesen Social-Media-Jargon klingt: „Junge, Junge, jemand wird bald nach einem neuen Job suchen. Ihre Mitarbeiter sind genauso ahnungslos wie sie selbst.“

Warum Ivanka Trump verschleiert zum Besuch beim Papst kam, das erfahren Sie in diesem Artikel.

fn

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