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Jaber A.

Nach muslimischem Ritual

Terrorverdächtiger Jaber A. in Berlin beigesetzt

Berlin - Der syrische Terrorverdächtige Jaber A. ist am Mittwoch in Berlin beigesetzt worden. Er wurde er nach muslimischem Ritual beerdigt.

Das bestätigte der Anwalt der Angehörigen, Alexander Hübner. Die „Bild“-Zeitung hatte zuerst davon berichtet. In Sachsen konnte A. nicht beigesetzt werden, da dort Sargpflicht gilt. Nach muslimischem Glauben werden Tote in weißen Leinentüchern beerdigt - ohne Sarg. Unklar ist laut „Bild“ noch immer, wer die Kosten für die Bestattung übernimmt.

Der 22-jährige A. war am 10. Oktober in Leipzig wegen Terrorverdachts verhaftet worden. Er hatte sich Sprengstoff besorgt und soll einen Anschlag auf einen Berliner Flughafen geplant haben. Zwei Tage später erhängte er sich in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Leipzig.

dpa

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