+
Eine H-2A-Trägerrakete bringt den japanischen Satelliten in die Umlaufbahn.

Zur nationalen Sicherheit

Japan schickt Spionage-Satelliten ins All

Tanegashima - Japan hat einen Informationssatelliten in die Umlaufbahn gebracht. Die Trägerrakete vom Typ H-2A hob vom Weltraumbahnhof Tanegashima in der südjapanischen Provinz Kagoshima ab. 

Rund 20 Minuten später sei der künstliche Erdtrabant ausgesetzt worden. Der umgerechnet rund 250 Millionen Euro teure Satellit soll als Ersatzradar zur Beobachtung der Erde durch die Regierung eingesetzt werden.

Solche Raumflugkörper dienen der nationalen Sicherheit und sollen zugleich Daten für den Schutz vor Naturkatastrophen sammeln. Der mit optischen Sensoren ausgerüstete Satellit ist Nachfolger eines 2009 ins All beförderten, ähnlichen Satelliten.

Die Regierung in Tokio hatte den Bau von Spionagesatelliten beschlossen, nachdem das kommunistische Nordkorea im Jahr 1998 eine ballistische Rakete abgefeuert hatte, von der Teile über Japan hinweg geflogen und im Pazifik niedergegangen waren.

dpa

Mitteilung Jaxa, japanisch

Bericht NHK, englisch

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Weltweit Millionen junge Arbeitslose
Genf (dpa) - Weltweit sind nach einer neuen UN-Analyse 70,9 Millionen junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Das entspricht einer Quote von 13,1 Prozent, …
Weltweit Millionen junge Arbeitslose
Kommentar: Ende mit Schrecken
Nach dem Erdbeben der Sonntagnacht steht Berlin unter Schock. Das System Merkel wankt.Ein Kommentar von Merkur-Chefredakteur Georg Anastasiadis.
Kommentar: Ende mit Schrecken
CDU Niedersachsen stimmt Koalitionsvertrag mit SPD zu
Auch die CDU hat dem Vertrag zur Bildung der großen Koalition in Niedersachsen zugestimmt. Sie plant nach einer selbstkritischen Wahlkampfanalyse die Neuaufstellung. Nun …
CDU Niedersachsen stimmt Koalitionsvertrag mit SPD zu
Mehrheit ist für Neuwahlen, Umfrageschelte für FDP
Knapp die Hälfte der Bundesbürger befürwortet nach dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen Neuwahlen. Die FDP erntet für das Verlassen der Sondierungen Kritik.
Mehrheit ist für Neuwahlen, Umfrageschelte für FDP

Kommentare