+
Eine H-2A-Trägerrakete bringt den japanischen Satelliten in die Umlaufbahn.

Zur nationalen Sicherheit

Japan schickt Spionage-Satelliten ins All

Tanegashima - Japan hat einen Informationssatelliten in die Umlaufbahn gebracht. Die Trägerrakete vom Typ H-2A hob vom Weltraumbahnhof Tanegashima in der südjapanischen Provinz Kagoshima ab. 

Rund 20 Minuten später sei der künstliche Erdtrabant ausgesetzt worden. Der umgerechnet rund 250 Millionen Euro teure Satellit soll als Ersatzradar zur Beobachtung der Erde durch die Regierung eingesetzt werden.

Solche Raumflugkörper dienen der nationalen Sicherheit und sollen zugleich Daten für den Schutz vor Naturkatastrophen sammeln. Der mit optischen Sensoren ausgerüstete Satellit ist Nachfolger eines 2009 ins All beförderten, ähnlichen Satelliten.

Die Regierung in Tokio hatte den Bau von Spionagesatelliten beschlossen, nachdem das kommunistische Nordkorea im Jahr 1998 eine ballistische Rakete abgefeuert hatte, von der Teile über Japan hinweg geflogen und im Pazifik niedergegangen waren.

dpa

Mitteilung Jaxa, japanisch

Bericht NHK, englisch

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Nord-Grüne stimmen Koalition mit CDU und FDP zu
Die Grünen in Schleswig-Holstein haben den mit CDU und FDP ausgehandelten Koalitionsvertrag gebilligt. Nach Parteiangaben votierten 84,3 Prozent der Mitglieder für ein …
Nord-Grüne stimmen Koalition mit CDU und FDP zu
Schiff für ersten Atommüll-Transport unterwegs
Zum ersten Mal soll es in dieser Woche einen Atommüll-Transport auf einem deutschen Fluss geben. Die Vorbereitungen für die Aktion auf dem Neckar beginnen.
Schiff für ersten Atommüll-Transport unterwegs
Oppermann verteidigt Schulz-Attacke: „Merkel will die Leute einschläfern“ 
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat die scharfen Angriffe von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Parteitag verteidigt.
Oppermann verteidigt Schulz-Attacke: „Merkel will die Leute einschläfern“ 
NSU-Untersuchungsausschuss sieht sich von Hessen behindert
Laut eine Bericht haben hessische Ermittler nach dem Mord an Halit Yozgat am 6. April 2006 in Kassel einen "nicht reparablen" Fehler gemacht. Dieser betrifft den Umgang …
NSU-Untersuchungsausschuss sieht sich von Hessen behindert

Kommentare