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Bundeskanzlerin Angela Merkel schlägt strenge Töne gegenüber US-Präsident Donald Trump an. 

Einen Versuch ist es wert

Japan will zwischen Merkel und Trump vermitteln

Tokio - Als zweiter Staatsgast war Japans Ministerpräsident Shinzo Abe bei US-Präsident Donald Trump zu Gast. Abe will nun als Vermittler zwischen Trump und Angela Merkel fungieren. 

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe will im März in Deutschland mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über US-Präsident Donald Trump sprechen. „Ich möchte das Denken von Präsident Trump den Ländern vermitteln, die über den Präsidenten und die neue US-Regierung besorgt sind“, sagte Abe am Dienstag vor dem Unterhaus des japanischen Parlaments in Tokio. „Und ich würde auch gerne deren Sorgen an ihn weitergeben.“

Abe war am Freitag als zweiter Staatsgast nach der britischen Premierministerin Theresa May nach Washington gereist und hatte am Samstag mit Trump auf dessen Kurs in Florida Golf gespielt. Seitdem hätten ihn mehrere ausländische Oberhäupter darum gebeten, sie über Trump zu unterrichten, erzählte der japanische Regierungschef.

Bei einem Gespräch im Mai 2016 in Deutschland hatte Merkel Abe zur Computermesse Cebit im März in Hannover eingeladen. Es wäre sein vierter Deutschland-Besuch seit dem Jahr 2014. Japan ist in diesem Jahr Partnerland der Cebit.

dpa

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