+
Eine Schneise der Verwüstung ist2016 auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz in Berlin zu sehen. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv

Umfrage

Jeder Dritte fürchtet zunehmenden Terror in Europa

Nach den Gebietsverlusten der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) im Irak und in Syrien rechnet jeder dritte Deutsche mit mehr Anschlägen in Europa.

Berlin (dpa) - Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur gehen 34 Prozent der Deutschen davon aus, dass die Terrorgefahr in Europa im kommenden Jahr eher steigt.

Nur sechs Prozent erwarten eine Abnahme. 46 Prozent meinen, dass die Bedrohung durch den IS gleich bleibt. 2017 waren im Irak und in Syrien fast alle vom IS besetzten Gebiete zurückerobert worden. In den vergangenen Jahren waren mehr als 950 Islamisten aus Deutschland Richtung Syrien und Irak ausgereist, um sich dort dem IS anzuschließen. Einige davon sind in den Kampfgebieten ums Leben gekommen. Ein Drittel ist wieder nach Deutschland zurückgekehrt.

Polizei und Geheimdienste befürchten nun, dass auch die restlichen Dschihadisten zurückkehren und hier Anschläge begehen könnten. Die Zahl islamistischer Gefährder in Deutschland ist mit gut 700 schon jetzt so hoch wie nie. Dies sind Personen, denen die Sicherheitsbehörden grundsätzlich einen Terrorakt zutrauen.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Grüne legen zu, SPD verliert einen Punkt - Regierungsmehrheit für Schwarz-Grün?
Während die CDU einen neuen Vorsitzenden sucht, setzen die Wähler laut dem ARD-“Deutschlandtrend“ aktuell auf die Grünen. Schwarz-Grün hätte eine Regierungsmehrheit im …
Grüne legen zu, SPD verliert einen Punkt - Regierungsmehrheit für Schwarz-Grün?
ARD-“Deutschlandtrend“: So nah rücken die Grünen an die Union heran
Im aktuellen „Deutschlandtrend“ der ARD dürfen sich die Grünen über große Zustimmung freuen und rücken der Union auf die Pelle. Die AfD verliert zwei Prozentpunkte.
ARD-“Deutschlandtrend“: So nah rücken die Grünen an die Union heran
Kanzlerin besucht Chemnitz: Anti-Merkel-Demos drohen - Polizei benötigt Unterstützung
Es ist ein später Besuch in Chemnitz: Fast drei Monate nach dem gewaltsamen Tod eines jungen Mannes und den Aufmärschen rechter Gruppen besucht Bundeskanzlerin Angela …
Kanzlerin besucht Chemnitz: Anti-Merkel-Demos drohen - Polizei benötigt Unterstützung
Im Kampf gegen Rebellen: Blauhelmsoldaten im Kongo getötet
Im östlichen Kongo sind sieben Blauhelmsoldaten im Rahmen der als Monusco UN-Friedensmission ums Leben gekommen.
Im Kampf gegen Rebellen: Blauhelmsoldaten im Kongo getötet

Kommentare