Hunger im Südsudan: Eine Mutter wartet mit ihrem unterernährten einjährigen Sohn vor einem Krankenhaus. Foto: Jürgen Bätz
1 von 7
Hunger im Südsudan: Eine Mutter wartet mit ihrem unterernährten einjährigen Sohn vor einem Krankenhaus. Foto: Jürgen Bätz
Kinder im Flüchtlingslager Hilac in Somalia. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
2 von 7
Kinder im Flüchtlingslager Hilac in Somalia. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
Kinder der muslimischen Minderheit Rohingya warten in Thaingkhali (Bangladesch) auf Essensrationen. Foto: Dar Yasin/AP
3 von 7
Kinder der muslimischen Minderheit Rohingya warten in Thaingkhali (Bangladesch) auf Essensrationen. Foto: Dar Yasin/AP
Flüchtlingslager im Sudan. Foto: Albert Gonzalez Farran/epa
4 von 7
Flüchtlingslager im Sudan. Foto: Albert Gonzalez Farran/epa
Ein niedergebranntes Dorf in Myanmar. Foto: Nyein Chan Naing/EPA
5 von 7
Ein niedergebranntes Dorf in Myanmar. Foto: Nyein Chan Naing/EPA
Jungen mit Gewehren bei einer Rekrutierungsversammlung der Huthi-Rebellen im Jemen. Foto: Hani Al-Ansi
6 von 7
Jungen mit Gewehren bei einer Rekrutierungsversammlung der Huthi-Rebellen im Jemen. Foto: Hani Al-Ansi
Diese Gewalt hat er in seiner Heimat Myanmar erlebt und im Flüchtlingscamp gezeichnet: Ein elfjähriger Rohingya-Junge mit seinem Bild von Hubschraubern, schießenden Soldaten und brennenden Hütten. Foto: Nick Kaiser
7 von 7
Diese Gewalt hat er in seiner Heimat Myanmar erlebt und im Flüchtlingscamp gezeichnet: Ein elfjähriger Rohingya-Junge mit seinem Bild von Hubschraubern, schießenden Soldaten und brennenden Hütten. Foto: Nick Kaiser

Bericht von Save the Children

Jedes sechste Kind wächst in Krisenregion auf

Hunger, Terror, Rekrutierung als Soldat - in Krisenregionen erleben Kinder das Grauen. Jedes sechste Kind weltweit muss diese Gefahren aushalten, die Zahlen haben sich vervielfacht.

New York (dpa) - Jedes sechste Kind weltweit wächst einem Bericht der Hilfsorganisation Save the Children zufolge in Krisengebieten auf. Insgesamt seien das 357 Millionen Kinder - und damit 75 Prozent mehr als noch Anfang der 90er Jahre, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Bericht.

Demnach lebt fast die Hälfte dieser Kinder in Regionen mit besonders schweren Konflikten, vor allem Syrien, Afghanistan und Somalia. Dort drohten ihnen besonders schwere Menschenrechtsverletzungen wie Verstümmelungen oder Rekrutierung als Kindersoldaten.

Die Zahl der bei Konflikten getöteten oder verletzten Kinder sei seit 2010 um 300 Prozent gestiegen, heißt es weiter. Zudem hätten immer mehr Kinder keinen Zugang zu humanitärer Hilfe.

Im Nahen Osten leben dem Bericht zufolge zwei von fünf Kindern in einer Krisenregion, in Afrika eins von fünf. Helle Thorning-Schmidt, Leiterin von Save the Children, nannte die Zahlen "schockierend". Sie forderte die internationale Gemeinschaft auf, Täter zur Rechenschaft zu ziehen und mehr zum Schutz von Kindern weltweit zu unternehmen.

Save the Children

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Bamf weist in Asyl-Affäre Vertuschungsvorwurf zurück
Im Bundesflüchtlingsamt wollte man Unregelmäßigkeiten bei Asylentscheidungen "geräuschlos" prüfen. Das klingt nach: unter den Teppich kehren. Die Behörde sieht das …
Bamf weist in Asyl-Affäre Vertuschungsvorwurf zurück
Umstrittene Präsidentenwahl in Venezuela hat begonnen
In dem südamerikanischen Land öffnen die Wahllokale ihre Türen, die Beteiligung an der Abstimmung läuft zunächst schleppend. Amtsinhaber Maduro gibt seine Stimme ab - …
Umstrittene Präsidentenwahl in Venezuela hat begonnen
Vergifteter Ex-Doppelagent Skripal verlässt Krankenhaus
Er kämpfte nach einem Giftanschlag wochenlang um sein Leben. Nun ist Sergej Skripal aus dem Krankenhaus entlassen worden. Wird er Hinweise auf den Täter geben können?
Vergifteter Ex-Doppelagent Skripal verlässt Krankenhaus
Trump: Kim bekommt bei Deal "sehr starke Sicherheiten"
Donald Trump streckt die Hand in Richtung Nordkorea aus: Wenn es zum Deal mit dem Kommunisten Kim Jong Un kommt, soll dieser Sicherheiten bekommen. Pjöngjang hatte zuvor …
Trump: Kim bekommt bei Deal "sehr starke Sicherheiten"

Kommentare