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Bundesgesundheitsminister Spahn trifft eine Krankenpflegerin. 

Private Pflegeanbieter wehren sich

Jens Spahn fordert bessere Bezahlung von Pflegern - die Kosten liegen im Milliardenbereich 

Noch immer fehlen in Deutschland tausende Pflegekräfte. Gesundheitsminister Spahn fordert bessere Arbeitsbedingungen - doch die Kosten für eine bessere Bezahlung wären immens. 

Berlin - Die von der Bundesregierung angestrebte bessere Bezahlung von Pflegekräften auf Tarifniveau würde nach einem Medienbericht jährlich zwischen 1,4 und 5,2 Milliarden Euro kosten. Das geht aus einer Studie zu den möglichen Modellen hervor, die das IGES-Institut für das Bundesgesundheitsministerium erstellt hat und die der „Bild am Sonntag“ vorliegt. Die günstigste Variante wäre demnach eine nach Regionen oder Bundesländern unterschiedliche tarifliche Bezahlung mit Kosten von mindestens 1,4 Milliarden Euro.

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Bei der teuersten Variante würden alle Gehälter bundesweit einheitlich an den Tarifvertrag im öffentlichen Dienst angepasst, was jährlich rund 5,2 Milliarden Euro mehr kosten würde. Dazwischen läge dem Bericht zufolge ein bundesweiter gestaffelter Mindestlohn mit Mehrkosten von 1,5 bis 2 Milliarden Euro. Eine Pflegehilfskraft würde dann bis 2500 Euro verdienen, eine Fachkraft bis zu 3200.

Jens Spahn zufolge wolle man die „spürbaren Mehrkosten“ auf sich nehmen 

„Wenn wir die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte verbessern wollen, müssen sie besser bezahlt werden“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) der Zeitung. „Egal, wofür wir uns entscheiden - das bedeutet spürbare Mehrkosten.“ Die privaten Pflegeanbieter wehren sich allerdings gegen eine bundesweit festgelegte Bezahlung.

dpa

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