US-Präsident Joe Biden streichelt im Weißen Haus seinen Schäferhund names Champ.
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US-Präsident Joe Biden mit seinem Hund Champ (Archivbild).

First Dog Champ

Trauer im Weißen Haus: Joe Biden gibt Tod von „heiß und innig geliebtem“ tierischem Begleiter bekannt

Champ, der Schäferhund der Bidens, ist tot. Er habe die Familie durch Höhen und Tiefen begleitet, erklärte das Präsidentenpaar.

Washington - Seit kurzem gibt es wieder Hunde im Weißen Haus, nach vier tierlosen Jahren unter Donald Trump. Doch um einen ihrer Schäferhunde trauern die Bidens jetzt: „Mit schweren Herzen teilen wir Euch allen heute mit, dass unser geliebter Deutscher Schäferhund Champ friedlich zu Hause gestorben ist“, erklärten US-Präsident Joe Biden (78) und seine Frau Jill Biden (70) am Samstag.

Champ sei 13 Jahre lang ein „ständiger“ und „geschätzter Begleiter“ der Familie gewesen. Die ganze Familie habe ihn „heiß und innig geliebt“.

Champ habe sich am Abend immer gern am Kamin zusammengerollt, habe den Bidens auch bei Terminen Gesellschaft geleistet und sich gerne im Garten des Weißen Hauses gesonnt, erklärten die Bidens. In jüngeren Jahren sei er auch gerne Golfbällen hinterhergerannt und habe mit den Enkelkindern der Bidens Fangen gespielt.

Trauer im Weißen Haus um First Dog Champ: „Werden ihn immer vermissen“

„Selbst als Champs Kräfte in seinen letzten Monaten nachließen, rappelte er sich sofort auf, wenn wir in einen Raum kamen, wedelte immer mit dem Schwanz und schmiegte sich an, um sich die Ohren kraulen oder den Bauch streicheln zu lassen“, berichteten die Bidens. „Wo immer wir waren, wollte er sein, und alles war sofort besser, wenn er bei uns war.“

„In unseren glücklichsten Momenten und in unseren kummervollsten Tagen war er bei uns“, erinnerten sich die Bidens. „Wir lieben unseren süßen, guten Jungen und werden ihn immer vermissen.“

Joe und Jill Biden hatten zusammen mit Champ im Januar auch noch den jüngeren Schäferhund Major ins Weiße Haus mitgebracht. Der dreijährige Major hatte allerdings Schwierigkeiten mit der Eingewöhnung. Nach aggressivem Verhalten und mindestens einer Beißattacke auf einen Mitarbeiter wurde er zu einem speziellen Hundetraining geschickt. Inzwischen ist er aber zurück im Weißen Haus. (AFP/dpa/frs)

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