Nach „Beiß-Vorfall“

Biden: First Dogs dürfen im Weißen Haus bleiben - Sprecherin äußert sich vielsagend zu weiterem Haustier

  • vonDana Popp
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Nach einem „Beiß-Vorfall“ mit einem Leibwächter mussten die deutschen Schäferhunde von Joe Biden das Weiße Haus wieder verlassen.

Update vom 10. März, 16.20 Uhr: Die First Dogs sollen nur kurzfristig das Weiße Haus verlassen haben. „Es war bereits arrangiert worden, dass sich ein Familienfreund in Delaware um die Tiere kümmert, weil First Lady Dr. Jill Biden für drei Tage zu einem Militärstützpunkt an der West Küste der USA reist. Die Hunde werden danach in das Weiße Haus zurückkehren“, so Jen Psaki, die Pressesprecherin vom Weißen Haus am Dienstag bei ihrer täglichen Pressekonferenz. Zudem stellte sie klar, dass Major aufgrund des Bisses nicht eingeschläfert werden soll.

Im November hatten die Bidens außerdem angekündigt eine Katze in das Weiße Haus zu bringen. Dazu konnte Bidens Sprecherin keine weiteren Informationen geben. „Ich habe da noch kein Update. Aber wir wissen schon jetzt, dass eine Katze das Internet heiß laufen lassen wird…“ Ob und wann es also wieder eine Katze im Weißen Haus geben wird, ist unklar. Seit der Regierung des ehemaligen Präsidenten George W. Bush gab es keine Katze mehr im Regierungssitz der Vereinigten Staaten, so die New York Times. 

Erstmeldung vom 9. März 2021: Washington - Die US-Medien haben sich gefreut: Endlich wieder Hunde im Weißen Haus. Doch die Freude hielt nur kurz an. Nach etwas mehr als einem Monat mussten die beiden deutschen Schäferhunde von Präsident Joe Biden wieder umziehen. Der 13 Jahre alte Champ und der dreijährige Major haben zu viele Probleme gemacht, berichten US-Medien am Montag.

Vor allem der jüngere der beiden Schäferhunde soll gegenüber den Angestellten und dem Sicherheitspersonal aggressiv gewesen sein. Er soll diese angebellt, angesprungen und zum Teil auch angegriffen haben. Mit einem der Leibwächter soll es sogar einen „Beiß-Vorfall“ gegeben haben. Ob dieser dabei verletzt wurde, ist unklar.

First Lady hat Eingewöhnung versucht - Hund Mayor wurde 2018 aus Tierheim adoptiert

Der ältere der beiden deutschen Schäferhunde ist schon seit 2008 bei den Bidens. Major hingegen wurde 2018 vom Präsidenten und der First Lady aus dem Tierheim geholt. Nach Angaben von Bidens-Team war er der erste Tierheimhund im Weißen Haus. Jill Biden hatte erst kürzlich in einem Interview gesagt, dass sie die Hunde noch an ihr neues Zuhause gewöhnen muss.

„Sie müssen den Aufzug nehmen, das sind sie nicht gewohnt, und sie gehen auf die südliche Rasenfläche, wo sie von vielen Leuten beobachtet werden“, erzählte sie dem Sender NBC. „Ich habe mir mit einer gewissen Hartnäckigkeit vorgenommen, dafür zu sorgen, dass alle in ihrem neuen Zuhause gut ankommen und dass sich die Aufregung legt.“, so die First Lady.

First Dogs müssen das Weiße Haus verlassen - Rückkehr nach Wilmington in Delaware

Doch ihre Bemühungen haben sich am Ende scheinbar nicht ausgezahlte. US-Medien berichten, dass die beiden Hunde seit vergangener Woche wieder in Bidens Haus in Wilmington im Bundesstaat Delaware leben. Es soll mit Ihnen einfach zu viele Probleme gegeben haben.

Hunde im Weißen Haus haben eine lange Tradition. Seit der Präsidentschaft von Barack Obama hatte es keine Hunde mehr im weißen Haus gegeben. Bidens Vorgänger Donald Trump war der erste US-Präsident seit über einem Jahrhundert, der keinen Hund besaß.(Dana Popp)

Rubriklistenbild: © White House/imago

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