Buch „Beautiful Things“

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Der Sohn von US-Präsident Joe Biden hat ein Buch veröffentlicht, in dem er von seiner Drogen- und Alkoholsucht berichtet. Und der Beziehung zu seinem Vater. 
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Geisterwaffen im Fokus

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Goodwill-Vorstoß

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Joe Biden

Joe Biden ist der 46. Präsident der Vereinigten Staaten. Der Demokrat blickt auf eine lange politische Karriere zurück: 1973 wird der Jurist als Senator des Bundesstaats Delaware eingeschworen - ein Amt, das er bis 2009 innehat. Nach 36 Jahren im Senat klettert er auf der Karriereleiter nach oben und wird unter Barack Obama zum Vizepräsident. 2020 kann Biden dann die Präsidentschaftswahl knapp gegen seinen Vorgänger Donald Trump für sich entscheiden. Das Familienleben des Präsidenten ist von Schicksalsschlägen geprägt: 1972 verliert er seine erste Frau, die Mutter seiner Kinder, sowie die gemeinsame Tochter bei einem Autounfall. 2015 stirbt sein Sohn Beau an einem Gehirntumor.

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Joe Biden

Joe Biden ist der 46. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Seit über 45 Jahren widmet der Demokrat sein Leben der Politik, zunächst als Lokalpolitiker, dann als Senator, später als Vizepräsident unter Barack Obama und seit Januar 2021 als Staatsoberhaupt der USA. Ein Mann der Mitte, der sich vernünftig, versöhnlich und volksnah gibt. Doch er ist auch ein Familienmensch, der zahlreiche Verluste verschmerzen musste.

Joe Bidens Familie: Kindheit in Delaware


Joseph "Joe" Robinette Biden Jr. wird am 20. November 1942 in Scranton US-Bundesstaat Pennsylvania als ältester Sohn von Joe Sr., einem Autoverkäufer, und Jean Biden geboren. Mit seinen drei jüngeren Geschwistern genießt er eine katholische Erziehung, zunächst in bescheidenen Verhältnissen, später in einem Mittelklasse-Vorort von Wilmington im Bundesstaat Delaware. Biden, der als Kind Sprachprobleme hat, besucht die Archmere Academy, eine katholische Privatschule, welche die Familie sich nur leisten kann, weil Joe beim Fensterputzen und im Schulgarten aushilft.

Der eher mittelmäßige Schüler, aber talentierte Footballspieler macht seinen Abschluss 1961 und schreibt sich anschließend an der University of Delaware für ein Geschichts- und Politikstudium ein. Auch während des Studiums ist Biden sportlich interessiert, bald kommen bei dem attraktiven jungen Mann Partys und Frauen dazu. Doch auch sein Interesse für Politik beginnt in dieser Zeit zu wachsen – als große Inspiration nennt er John F. Kennedys Amtseinführung 1961.

Joe Bidens Privatleben ist von Tragödie geprägt


Während eines Urlaubs auf den Bahamas lernt Joe Biden die Studentin Neilia Hunter kennen und verliebte sich seinen eigenen Worten nach "auf den ersten Blick". Seine neue Freundin ist es, die ihn ermutigt, sich nach seinem Uniabschluss 1965 noch für ein Jurastudium an der Syracuse University Law School zu bewerben. Auch dieses Studium schließt Biden 1968 eher mittelmäßig ab. Danach arbeitet er in Wilmington/Delaware als Rechtsanwalt.

Seine Urlaubsliebe Neilia Hunter wird 1966 seine erste Frau. Schnell gründet das Paar eine Familie: 1969 kommt ihr erster Sohn Joseph "Beau" zur Welt, 1970 folgt Robert "Hunter" und 1971 Naomi "Amy". Zur selben Zeit wird Joe Biden aktives Mitglied der Demokratischen Partei und zeigt erste lokalpolitische Ambitionen. 1971 eröffnet er seine erste eigene Anwaltskanzlei, doch ein Jahr später gewinnt der 29-Jährige die Senatswahlen und wird der fünftjüngste Senator der US-Geschichte.

Für Joe Biden scheint es gut zu laufen – beruflich, politisch und privat, als eine Tragödie sein Leben auf den Kopf stellt: Eine Woche vor Weihnachten 1972, er ist noch nicht als Senator eingeschworen, verunglücken seine Ehefrau Neilia und die drei Kinder bei einem Autounfall. Seine Frau und die einjährige Tochter Amy sterben, die jungen Söhne werden schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert.

Der Verlust seiner Ehefrau und Tochter treibt den aufstrebenden Politiker fast in den Selbstmord, wie er später zugibt. Doch seine Familie ermutigt ihn, das Amt als Senator anzutreten. Und das tut der jetzt alleinerziehende Vater Biden in schwierigster Zeit: Den Amtseid legt er am Krankenbett seiner Söhne ab, um sich um sie kümmern zu können, zieht er nie nach Washington, sondern beschließt zu pendeln. Über seine gesamte Amtszeit als Senator hinweg fährt er jeden Tag mit dem Zug von seiner Heimatstadt Wilmington in die US-Hauptstadt.

Mehr als 35 Jahre lang im US-Senat


1975 lernt Joe Biden bei einem Blind Date seine zweite Ehefrau Jill Jacobs, eine Englischlehrerin, kennen. Zwei Jahre später heiraten die beiden. 1981 kommt die gemeinsame Tochter Ashley zur Welt. Jill ist es, die Joe Biden ermöglicht, sich intensiver auf seine politische Karriere zu konzentrieren. Während er seiner Arbeit im US-Senat nachgeht, nimmt sie eine Auszeit von ihrem Beruf als Englischlehrerin und kümmert sich um die drei Kinder.

Während seiner über 35 Jahre im US-Senat wird Biden zu einem der profiliertesten Senatoren mit außenpolitischer Expertise. Als täglicher Bahnfahrer wird er zum Interessenvertreter des Zugunternehmens Amtrak. Von 1987 bis 1995 ist er Vorsitzender des Justizausschusses – in seine Amtszeit fallen unter anderem die umstrittenen Befragungen der Supreme-Court-Nominierten Robert Bork und Clarence Thomas, auch sorgt der Ausschuss unter seiner Führung für schärfere Kriminalgesetze.

Vizepräsident unter Barack Obama


Insgesamt sechs Mal wird er als Senator wiedergewählt. Zwei Mal bewirbt er sich als potenzieller Präsidentschaftskandidat seiner Partei – 1988 zieht er die Kandidatur wegen Plagiatsvorwürfen schon nach einigen Wochen wieder zurück, 2008 unterliegt er in den Vorwahlen gegen Barack Obama, der ihn später zu seinem Vizepräsidenten macht. Der erfahrene Biden soll den jungen Obama vor allem bei außenpolitischen Fragen unterstützen und Stimmen der weißen Arbeiterschicht gewinnen. Die Kombination stellt sich als erfolgreich heraus: Am 4. November 2008 gehen Obama und Biden als Sieger der Präsidentschaftswahl hervor.

Während der Präsidentschaft Obamas hält Biden sich eher im Hintergrund als bescheidener Berater des Präsidenten. Er ist mitverantwortlich für die 2010 verabschiedete Gesundheitsreform in den USA („Obama-Care“) und eine der zentralen Figuren bei der Verabschiedung des Budget Control Acts 2011. In seiner ersten Amtszeit sorgt er auch für Schlagzeilen, als er sich für die Homoehe ausspricht. In seiner zweiten Amtszeit von 2012 bis 2016 liegt sein Fokus unter anderem auf der Änderung des Waffenrechts.

Joe Biden und die Ära Trump


Vor der Präsidentschaftswahl 2016 ist Biden wieder als Kandidat im Gespräch, doch ein weiteres Mal erschüttert eine Tragödie sein Leben. Sein ältester Sohn Beau stirbt mit nur 46 Jahren an einem Gehirntumor. "Ich werde zwar nicht kandidieren, aber ich werde trotzdem nicht leise sein", kündigt Biden damals an. Und an dieses Versprechen hält er sich: Über die Jahre der Trump-Präsidentschaft ist Biden regelmäßig in Talkshows zu Gast und äußert sich betont kritisch in Interviews zur Politik Trumps.

In den Reihen der moderaten Demokraten, zu denen Biden sich zählt, werden die Forderungen nach einer Kandidatur des ehemaligen Vizepräsidenten bei der Wahl 2020 immer lauter. Auch in Umfragen schneidet Biden regelmäßig mit Top-Werten ab. Im April 2019 verkündete er dann wenig überraschend seine Präsidentschaftskandidatur. Die nächste Hürde für ihn ist nun, die immer progressiver werdende Anhängerschaft der Demokratischen Partei zu überzeugen.

Frühere Entscheidungen des langjährigen Senators werden ihm in den Vorwahlen zum Verhängnis, wenn es darum geht, die Anhänger von Konkurrenten wie Bernie Sanders oder Elizabeth Warren für sich zu gewinnen. Auch die Geschäfte seines Sohnes Hunter in der Ukraine legen ihm Steine in den Weg.

Nach einer achterbahnartigen Vorwahlperiode wird Joe Biden im August 2020 schließlich der offizielle demokratische Kandidat für die Präsidentschaftswahl. Mit der Nominierung Kamala Harris', mit der er sich in den Vorwahlen noch heftige Debatten geliefert hatte, zu seiner Vizepräsidentin, hält er sein Versprechen, eine Frau zu nominieren.

Im dritten Anlauf wird Joe Biden US-Präsident


Auf eine chaotische erste Präsidentschaftsdebatte, in der Joe Biden seinen Gegner Donald Trump unter anderem als "Clown" bezeichnet, und einen schmutzigen Wahlkampf seitens der Republikaner, folgt am 3. November 2020 die Präsidentschaftswahl (Trump/Pence gegen Biden/Harris). Vier Tage nach dem Wahltag wird Joe Biden nach dem Sieg im Bundesstaats Pennsylvania von Medien zum Sieger der Wahl erklärt, worauf sein Kontrahent mit einer Reihe von Klagen reagiert. Alle Klagen werden aufgrund mangelnder Beweise abgeschmettert und im Dezember bestätigt auch das Electoral College: In seinem dritten Anlauf hat Joe Biden es endlich an die Spitze geschafft und darf ins Weiße Haus als Präsident der USA einziehen.

Weder der Druck von Seiten des Trump-Lagers noch die historische Erstürmung des Kapitols am 6. Januar 2021 von Trump-Anhängern, bei der fünf Menschen zu Tode kommen, können die Amtseinweihung Joe Bidens als 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika am 20. Januar 2021 verhindern. Biden, der mit einem Alter von 79 Jahren bei Amtsantritt der älteste US-Präsident der Geschichte ist, gibt sich als Versöhner, der das gespaltene Land einen will. Bereits an seinem ersten Tag im Oval Office unterschreibt er 17 Dekrete, um Verfügungen seines Vorgängers rückgängig zu machen; etwa den Wiedereintritt der USA in die Weltgesundheitsorganisation oder auch das Pariser Klimaabkommen.