Er spielt Trump in die Karten

Biden sorgt für Fassungslosigkeit: Demokrat verwechselt eigene Enkelin mit seinem toten Sohn

Joe Biden legte am Wahltag einen peinlichen Auftritt hin. Der Demokrat verwechselte seine Enkelin mit seinem toten Sohn und bezeichnete diese sogar als „Senator“. Er sorgt für Spott und Mitleid.

  • Bei der US-Wahl 2020* kämpft Donald Trump gegen Joe Biden.
  • Biden wurde im Wahlkampf mehrfach von Trump als alterssenil hingestellt.
  • Bei einem Auftritt am Wahltag lieferte sich Biden einen peinlichen Lapsus, der Trumps Theorie stützt.
  • Eine Übersicht zu den Wahl-Ergebnissen in den einzelnen US-Bundesstaaten finden Sie in unserer Übersicht.

Philadelphia - Donald Trump hatte im Wahlkampf eine klare Strategie, was seinen Gegner Joe Biden anging: Er wollte ihn aufgrund seines fortgeschrittenen Alters als senil darstellen. Am Wahltag hat Biden Trump in dieser Hinsicht in die Karten gespielt. Bei einem Auftritt im „Swing State“ Pennsylvania* unterliefen ihm gleich mehrere grobe Erinnerungsfehler.

US-Wahl 2020: Biden verwechselt Enkelin mit totem Sohn und bezeichnet sie als „Senator“

Als er das Grab seines 2015 verstorbenen Sohns Beau Biden (†46) in Philadelphia besuchte, wurde der 77-Jährige Präsidentschaftskandidat von seinen beiden Enkelinnen begleitet: Natalie (16) und Finnegan Biden (20). Biden legte vor einer Reporterschar den Arm um Finnegan und proklamierte: „Das ist mein Sohn Beau, den viele von Ihnen bei der Wahl in den Senat in Delaware unterstützt haben.“

Biden sorgte für reichlich Kopfschütteln. Nicht nur verwechselte er seine Enkelin mit seinem toten Sohn, er brachte auch noch dessen damaligen Beruf durcheinander. Beau Biden war nicht Senator, sondern Staatsanwalt in Delaware. Er versuchte, sich zu korrigieren: „Das ist meine Enkelin Natalie. Oh nein, wartet, das ist die falsche.“

Erst danach stellte er richtig, welche Enkelin er denn nun umarmte.

Biden nennt Trump „George“ - oder verwechselt ihn mit dem Ex-Präsidenten Bush?

Aussagen wie diese sind natürlich Wasser in die Mühlen seines Kontrahenten Trump, der Biden mit Alzheimer und Senilität in Verbindung bringt. Schon während der Kampagne hatte Biden für Verwirrung gesorgt. Beim Online-Konzert „I Will Vote“ erklärte Biden dem Moderator George Lopez und der CNN-Analystin Ana Navarro seine Ziele. „Meiner Ansicht nach steht der Charakter des Landes buchstäblich auf dem Stimmzettel“, so Biden.

Dann jedoch geriet er ins Stocken: „Noch vier Jahre George, ähm, George... wir werden uns in einer Position befinden, in der wir uns in einer anderen Welt befinden, wenn Trump gewählt wird.“

Gut möglich, dass Biden hier Donald Trump mit George W. Bush verwechselte, der vor Barack Obama republikanischer Präsident war. Damals wie beim Auftritt in Pennsylvania hagelte es sowohl Spott aus dem Netz, wie auch Mitleid für Biden.

„Wow ... er tut mir Leid. Er sollte sich mit seinen Lieben umgeben und den Rest seines Lebens ohne den Stress der Politik verbringen“, kommentierte ein User Bidens Philadelphia-Auftritt.

Alle Großeltern verwechseln die Namen ihrer Enkel. Mein Vater wurde früher immer Prince genannt. Das war der Hund“, kontert ein anderer.

„Schade, dass wir Opa Trump nie mit seinen Enkeln sehen. Sie haben vermutlich schreckliche Angst vor ihm“, vermutet hingegen ein weiterer Nutzer.

So oder so - Trump wird sich vermutlich diebisch gefreut haben, als er von Bidens Auftritt erfuhr. *Merkur.de ist Teil des Ippen-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Drew Angerer

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