+
Johanna Wanka.

"Beitrag zur Integration"

Wanka möchte TV- und Radiosendungen für Flüchtlinge

Berlin - Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat sich für Sendungen im Fernsehen und Radio ausgesprochen, die speziell auf Flüchtlinge zugeschnitten sind.

Den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag) sagte die CDU-Politikerin: „Das muss nicht gleich ein neuer Sender sein. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es neue Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen oder auch im Radio gibt, die sich speziell an Flüchtlinge richten und einen Beitrag zur Integration leisten.“ Solche Programme könnten demonstrieren, was in Deutschland normal sei, etwa die Gleichberechtigung von Frauen und Männern.

„Das ersetzt nicht den Integrationskurs, hat aber den Vorteil, dass man Tausende Flüchtlinge sofort erreicht“, sagte die Ministerin. Die CSU hatte kürzlich einen öffentlich-rechtlichen Flüchtlingskanal gefordert. Die Gewerkschaft Verdi wies den Vorstoß zurück.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Ärzte ohne Grenzen: Tausende Rohingya getötet
Cox's Bazar (dpa) - Mindestens 6700 Rohingya sind nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen innerhalb eines Monats in Myanmar umgebracht worden. Darunter …
Ärzte ohne Grenzen: Tausende Rohingya getötet
Razzia gegen Islamisten in Berlin - Festnahmen auch in Salzgitter
Die Polizei in Berlin fährt derzeit eine Großrazzia gegen Islamisten. Offenbar geht es um Menschen aus dem Umfeld des IS - und des Attentäters Anis Amri.
Razzia gegen Islamisten in Berlin - Festnahmen auch in Salzgitter
Studie: Frauen bekommen nur halb so viel Rente wie Männer
Bei Gehalt und bei der Rente stehen Frauen in Deutschland schlechter da, als Männer. Diese haben im Alter im Schnitt fast doppelt soviel Geld zur Verfügung.
Studie: Frauen bekommen nur halb so viel Rente wie Männer
Unterdrückte Opposition? Putin weist Vorwürfe zurück
Wladimir Putins Regierung gilt im Ausland als autoritär. Bei seiner groß aufgezogenen Jahres-Pressekonferenz weist er Vorwürfe zurück: Es sei „nicht an ihm, die …
Unterdrückte Opposition? Putin weist Vorwürfe zurück

Kommentare