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Bundespräsident Joachim Gauck überreicht der neuen Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (2.v.re.) ihre Ernennungsurkunde. Wankas Vorgängerin Annette Schavan (re.) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (li.) schauen zu.

Werde Schavans Politik fortsetzen

Wanka ist die neue Bildungsministerin

Berlin - Bundespräsident Joachim Gauck hat der neuen Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) die Ernennungsurkunde überreicht. Zugleich verabschiedete Gauck Wankas Amtsvorgängerin Annette Schavan.

Die nach ihrem Doktortitel-Entzug auf eigenen Wunsch entlassene Schavan habe weit über die Grenzen ihrer Fraktion hinaus hohe Anerkennung erworben, sagte Gauck in Anwesenheit von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Schavan habe mit ihrem Einsatz „Wissenschaft und Forschung in Deutschland gestärkt“, sagte Gauck. Auch habe sie mit ihrer bescheidenen und souveränen Art überzeugt.

Ihrer Nachfolgerin Wanka wünschte der Bundespräsident große Gestaltungskraft bei der anstehenden Fortentwicklung der milliardenschweren Bund-Länder-Sonderprogramme zur Stärkung von Bildung und Forschung in Deutschland. Gauck hob hervor, dass Wanka zuvor gleich in zwei Landesregierungen - nämlich in Brandenburg und in Niedersachsen - als Wissenschaftsministerin habe Erfahrungen sammeln können.

Als Ostdeutsche habe sich Wanka - wie auch er selbst - jahrzehntelang nicht träumen lassen, einmal für das geeinte Deutschland arbeiten zu können, sagte Gauck. Wanka sei die erste ostdeutsche Ministerin in einem westdeutschen Landeskabinett gewesen.

Wanka: Werde Schavans Politik fortsetzen

Wanka (CDU) will die Politik ihrer Amtsvorgängerin Annette Schavan (CDU) fortsetzen. Innovation, Forschung und Bildung seien entscheidend für die Zukunft Deutschlands, sagte Wanka bei ihrem ersten Pressestatement im neuen Amt am Donnerstag in Berlin. Zuvor hatte sie von Bundespräsident Joachim Gauck ihre Ernennungsurkunde erhalten. Wanka sagte weiter, eine reiche Nation wie Deutschland „muss es ermöglichen können, dass jeder seinen Bildungsweg gehen kann - ungeachtet seiner sozialen Herkunft“. Dabei seien Begabtenförderung und Breitenförderung kein Gegensatz.

dpa

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