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Der Politische Geschäftsführer der Piratenpartei, Johannes Ponader.

Ponader kündigt Rückzug von Piratenamt an

Berlin - Die Piratenpartei kommt bei der Diskussion um ihre Führungsriege nicht zur Ruhe. Der Geschäftsführer der Partei hat jetzt seinen Rückzug angekündigt.

Johannes Ponader, der umstrittene Politische Geschäftsführer der Piratenpartei, stellte den Rückzug von seinem Vorstandsamt in Aussicht, sollte es auf dem anstehenden Parteitag zu einer Neuwahl der Parteiführung kommen. „Wenn es Neuwahlen gibt, werde ich nicht wieder antreten“, schrieb Ponader auf dem Online-Netzwerk Twitter.

Ob eine Neuwahl des Vorstands bei dem Parteitag im Mai tatsächlich auf der Tagesordnung steht, soll über eine Umfrage unter den Mitglieder geklärt werden. Das entschied der Parteivorstand am Dienstag. Eigentlich hatten sich die Mitglieder bereits auf dem letzten Parteitag im November dafür ausgesprochen, im Mai keine Personaldebatte zu führen. Sie wollten stattdessen am Wahlprogramm für die Bundestagswahl feilen.

Doch der Vorstandsstreit war mit dem Parteitagsvotum nicht beendet. „Das Meinungsbild auf dem Parteitag wird von einigen Leuten nicht akzeptiert“, sagte eine Parteisprecherin am Mittwoch der dpa. Die Umfrage solle dazu dienen, „einen Schlussstrich zu setzen, die Frage umfassend zu beantworten und weiter zu machen mit Politik.“

dpa

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