Jordaniens Regierung tritt zurück

Amman - Jordanien ohne Führung: Am Montag ist am Montag die Regierung des als reformunwillig kritisierten Ministerpräsidenten Maruf Bachit zurückgetreten. Jetzt muss der König nach einer Lösung suchen.

Der Schritt erfolgte einen Tag, nachdem 70 von 120 Parlamentsabgeordneten in einem Brief an König Abdullah II. das schleppende Reformtempo beklagt und die Entlassung Bachits verlangt hatten. Der Monarch nahm die Demission an, hieß es in einer Erklärung des Hofs. Zugleich beauftragte er den Juristen Aun Schaukat al-Chasawneh mit der Bildung einer neuen Regierung.

Der "arabische Frühling": In diesen Ländern wird rebelliert

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Al-Chasawneh ist seit 2009 Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Bachits mangelnder Reformwille wurde in Jordanien damit erklärt, dass seine Loyalität vor allem dem Sicherheitsapparat galt, aus dem er selbst stammt.

dpa

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