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Schädliche Fischereisubventionen: Agrarministerin Klöckner fordert klares Zeichen für Nachhaltigkeit

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Julia Klöckner bei einer Kabinettssitzung 07/21.
Julia Klöckner setzt auf einen erfolgreichen Abschluss der WTO-Verhandlungen. © Michele Tantussi/dpa

Die Handelsminister der WTO treffen sich am Donnerstag zu Verhandlungen. Julia Klöckner sprach sich im Vorfeld zu ihrer Haltung in Sachen Fischerei aus.

Berlin - Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat im Ringen um ein Ende schädlicher Fischereisubventionen ein
klares Zeichen für die Nachhaltigkeit gefordert. „Fischerei muss nach klaren, verlässlichen Regeln funktionieren, sonst sind Überfischungen die Folge“, sagte Klöckner der Deutschen Presse-Agentur vor dem Ministertreffen der Welthandelsorganisation (WTO) am Donnerstag (15. Juli).

Julia Klöckner vor WTO-Verhandlungen am Donnerstag

„Ich setze sehr auf einen erfolgreichen Abschluss der WTO-Verhandlungen. Von den WTO-Handelsministern erwarte ich, hier
eines der wichtigen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen konsequent umzusetzen.“ Auch die illegale, unregulierte und ungemeldete Fischerei müsse unterbunden werden.

Subventionsverbote gelten als Knackpunkt

Die Handelsminister der 164 WTO-Mitgliedsländer verhandeln am Donnerstag online über das geplante Abkommen. Es soll im Dezember unterzeichnet werden. Ein Drittel der Fischbestände weltweit gilt als überfischt. Viele Subventionen fördern den Kapazitätsausbau. Zahlreiche Länder fordern Ausnahmen von Subventionsverboten. Knackpunkt ist etwa, ob China mit der größten Fischfangflotte der Welt Ausnahmen beanspruchen kann, die für Entwicklungsländer gelten sollen. China ist als Entwicklungsland in der WTO. (dpa/jh)

Zuletzt forderte Klöckner den gezielten Abschuss von Wölfen.

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