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Jean-Claude Juncker in Athen.

Nach jahrelanger Krise 

Juncker: Griechenland wird bald ein „normales“ Eurozonen-Land sein

Laut einer Einschätzung des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker soll Griechenland schon diesen Sommer wieder zur Gruppe der „normalen“ Eurozonen-Länder zählen. 

Athen - Nach dem Auslaufen des voraussichtlich letzten Griechenland-Hilfspakets im August soll das wirtschaftlich angeschlagene Land nach den Worten von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ein Stück weit zur Normalität zurückkehren. Griechenland werde dann zu einem „normalen Land“ der Eurozone, sagte Juncker am Donnerstag nach einem Treffen mit dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras. Das dritte milliardenschwere Hilfspaket für Griechenland läuft im August aus.

Die Griechen müssten die letzten Reformen rasch in die Tat umsetzen, forderte Juncker. Aber auch die anderen Staaten im Euroland müssen ihre Versprechen erfüllen und Maßnahmen zur Reduzierung der griechischen Schulden treffen.

Tsipras äußerte sich zuversichtlich, dass sein Land die Zeiten der Hilfsprogramme hinter sich lassen kann. Angesichts zahlreicher Reformen und Sparmaßnahmen in seinem Land setzt Tsipras darauf, dass das Vertrauen der Finanzmärkte wieder wächst und Griechenland sich selbst frisches Geld an den Märkten beschaffen kann.

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dpa

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