+
Befürworter eines Brexit zeigen in London auf offener Straße, was sei sich als Ergebnis des kommenden Referendums der Briten wünschen.

Befürchtung, dass andere Länder dem Beispiel folgen würden

Juncker hält britischen EU-Austritt für „Katastrophe“

Berlin - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat einen Abschied Großbritanniens aus der Europäischen Union als „Katastrophe“ bezeichnet. Europa brauche den "britischen Pragmatismus", sagte der Präsident.

Bei einer Europa-Konferenz am Donnerstag in Berlin äußerte Juncker die Hoffnung, dass die Briten beim Referendum am 23. Juni für einen Verbleib in der EU stimmen. „Ich bin der Meinung, dass wir den britischen Pragmatismus in Europa brauchen.“ Andernfalls hätte dies „vielfältige Probleme“ zur Folge.

Zugleich äußerte Juncker die Befürchtung, dass bei einem britischen Nein weitere EU-Mitglieder die Union verlassen wollten. „Ich kann nicht ausschließen, dass der britische Austritt Lust auf mehr machen würde in anderen Ländern“, sagte der luxemburgische Politiker. „Die einfache Lösung besteht darin, dass man sich aus dem Staub macht, weil man denkt, dann käme man besser zurecht.“

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Seehofer macht weiter - Politiker reagieren gemischt
München - Die Reaktionen auf die neuerliche Kandidatur von Horst Seehofer als CSU-Chef und bayerischer Ministerpräsident gehen weit auseinander.
Seehofer macht weiter - Politiker reagieren gemischt
Das sagt Markus Söder zu Seehofers Entschluss
Er ist Seehofers ehrgeizigster Kronprinz: Markus Söder (50, CSU). Doch nachdem der Ministerpräsident am Montag bekanntgab, noch einmal zu kandidieren, verschiebt sich …
Das sagt Markus Söder zu Seehofers Entschluss
De Maizière besorgt: Mehr politisch motivierte Straftaten
Berlin (dpa) - Die Zahl politisch motivierter Straftaten in Deutschland ist erneut gestiegen. Die Polizei registrierte im vergangenen Jahr 41 549 solcher Delikte - 6,6 …
De Maizière besorgt: Mehr politisch motivierte Straftaten
Frankreich-Wahl: Hollande ruft zur Wahl von Macron auf
Paris - Die Wahl in Frankreich 2017: Emmanuel Macron und Marine Le Pen gehen in die Stichwahl am 7. Mai. Das sind die Reaktionen. Wir begleiten die Wahl im Live-Ticker.
Frankreich-Wahl: Hollande ruft zur Wahl von Macron auf

Kommentare