+
Jean-Claude Juncker

Medienberichte

Juncker will mit Briten über seine Wahl reden

Berlin - Der Spitzenkandidat für die Europäische Volkspartei bei der Europawahl, Jean-Claude Juncker, will nach einem Medienbericht mit der britischen Regierung über seine Nominierung als künftiger EU-Kommissionspräsident sprechen.

Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Freitag) erklärte Juncker nach Angaben von Teilnehmern vor der EVP-Fraktion des EU-Parlaments zugleich weiter: „Aber ich werde nicht auf die Knie fallen vor den Briten“. Bisher habe es keine Gesprächsangebote der Briten von offizieller Seite gegeben, sagte Juncker weiter. London lehnt die Berufung Junckers zum Kommissionspräsidenten ab.

In der Sitzung der EVP-Fraktion habe er zugleich vor der Gefahr gewarnt, dass die sich inzwischen abzeichnende EU-Kommission unter seiner Führung im EU-Parlament durchfallen könnte. Er habe „die Sorge“, dass zu wenige Frauen von den EU-Ländern nominiert würden und die Kommission deshalb vom EU-Parlament abgelehnt werden könnte. Bisher seien erst bis zu fünf Frauen als Kommissarinnen im Gespräch. Das sei weit weniger als in der bisherigen Kommission. Ihr gehören neun Frauen an.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Papst bittet um Verzeihung für Missbrauch
In Südamerika will der Pontifex Vertreter indigener Völker, Migranten, Diktaturopfer und Heimkinder treffen. Ein Heimspiel ist die Visite in der einstigen Bastion des …
Papst bittet um Verzeihung für Missbrauch
Grundsteuer auf der Kippe - Karlsruhe prüft Einheitswerte
Kippt die Grundsteuer, weil die Einheitswerte als Berechnungsgrundlage gegen das Grundgesetz verstoßen? Eine Reform ist längst geplant. Wichtig für Tempo und Umfang der …
Grundsteuer auf der Kippe - Karlsruhe prüft Einheitswerte
Tschechien: Umstrittener Ministerpräsident Babis verliert Vertrauensfrage
Turbulenzen in Tschechien. Der neue Ministerpräsident Andrej Babis hat die Vertrauensabstimmung im Parlament verloren. Er steht ohnehin unter Druck.
Tschechien: Umstrittener Ministerpräsident Babis verliert Vertrauensfrage
Nordkorea nennt Trump einen "Irren" und "tollwütigen Hund"
Verbal-Eskalation mit Verzögerung? Nordkorea hat nun auf einen Tweet Donald Trumps reagiert - und dabei nicht mit harten Worten gespart.
Nordkorea nennt Trump einen "Irren" und "tollwütigen Hund"

Kommentare