+
Jean-Claude Juncker

Medienberichte

Juncker will mit Briten über seine Wahl reden

Berlin - Der Spitzenkandidat für die Europäische Volkspartei bei der Europawahl, Jean-Claude Juncker, will nach einem Medienbericht mit der britischen Regierung über seine Nominierung als künftiger EU-Kommissionspräsident sprechen.

Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung (Freitag) erklärte Juncker nach Angaben von Teilnehmern vor der EVP-Fraktion des EU-Parlaments zugleich weiter: „Aber ich werde nicht auf die Knie fallen vor den Briten“. Bisher habe es keine Gesprächsangebote der Briten von offizieller Seite gegeben, sagte Juncker weiter. London lehnt die Berufung Junckers zum Kommissionspräsidenten ab.

In der Sitzung der EVP-Fraktion habe er zugleich vor der Gefahr gewarnt, dass die sich inzwischen abzeichnende EU-Kommission unter seiner Führung im EU-Parlament durchfallen könnte. Er habe „die Sorge“, dass zu wenige Frauen von den EU-Ländern nominiert würden und die Kommission deshalb vom EU-Parlament abgelehnt werden könnte. Bisher seien erst bis zu fünf Frauen als Kommissarinnen im Gespräch. Das sei weit weniger als in der bisherigen Kommission. Ihr gehören neun Frauen an.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Donnerschlag in Italien: Populisten-Bündnis gescheitert - „Sind nicht Sklaven der Deutschen“
Erst verbreitet ein Populisten-Bündnis in Italien Unruhe in ganz Europa. Dann platzt es auf den letzten Metern. Kommen jetzt Neuwahlen?
Donnerschlag in Italien: Populisten-Bündnis gescheitert - „Sind nicht Sklaven der Deutschen“
Populisten-Bündnis in Italien gescheitert
Es ist ein Donnerschlag. Erst verbreitet ein Populisten-Bündnis in Italien Unruhe in ganz Europa. Dann platzt es auf den letzten Metern. Was nun?
Populisten-Bündnis in Italien gescheitert
Seehofer: Bamf-Skandal belegt Notwendigkeit von Ankerzentren
Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Horst Seehofer begründet den Bedarf an den von ihm geplanten Ankerzentren auch mit dem Skandal im Bremer Flüchtlingsamt.
Seehofer: Bamf-Skandal belegt Notwendigkeit von Ankerzentren
Verwirrspiel um den Gipfel Trumps mit Kim in Singapur
Findet der Gipfel statt, oder doch nicht? Donald Trump und Kim Jong Un ziehen in ihren Verhandlungen alle Register. Zuletzt scheint ein Treffen wahrscheinlicher geworden …
Verwirrspiel um den Gipfel Trumps mit Kim in Singapur

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.