In Karlsruhe

Video: Junge Union mit peinlichem Flashmob

Karlsruhe  - Der Sinn eines Flashmobs ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bringen, das Gleiche zu tun. Doch der "Neuland-Trend" kann auch nach hinten losgehen, wie die Junge Union beweist.

Die Junge Union in Karlsruhe hat sich im Wahlkampf etwas ganz zeitgemäßes ausgedacht. Sie planten einen Flashmob. Blöd nur, dass es entweder zu wenig Mitglieder in der Jungen Union gibt oder die vorhandenen keine Zeit und Lust hatten, daran mitzuwirken. So wird die Performance in Karlsruhe eine ziemlich peinliche Veranstaltung.

Die Idee: Viele Menschen machen die "Merkel-Raute", um noch kurz vor der Bundestagswahl Stimmen zu generieren. Die Realität: In einem Einkaufszentrum haben sich rund 15 Parteimitglieder gefunden, die das umsetzen. Zum Schluss rollen sie "Plakate" aus mit der Aufschrift "Cool bleiben und Kanzlerin wählen" beziehungsweise "Cool bleiben und Ingo wählen". "Ingo" ist der CDU-Direktkandidat Ingo Wellenreuther.

Der YouTube-Videoclip ist anschließend noch mit unterirdischen Elektro-Sound unterlegt worden.

Hier geht es zum Video.

Rubriklistenbild: © Screenshot YouTube.com

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Maas: Kein Koalitionsvertrag mit der SPD ohne Ehe für alle
Noch ist völlig offen, wer beim Koalitionspoker nach der Bundestagswahl im Herbst die besten Karten haben wird. Für die SPD legt Justizmimister Maas aber schon einmal …
Maas: Kein Koalitionsvertrag mit der SPD ohne Ehe für alle
Anschlag auf Gläubige in Mekka vereitelt
Ihr Ziel war das zentrale Heiligtum des Islam: Terroristen wollten offenbar in Mekka ein Blutbad anrichten. Zum Ende des Ramadan haben sich dort Millionen Gläubige …
Anschlag auf Gläubige in Mekka vereitelt
Flüchtlingsfrage: Gabriel klopft in Prag an
Mitten im Streit um die Nichterfüllung der EU-Flüchtlingsquoten durch Tschechien hat Bundesaußenminister Sigmar Gabriel in Prag den Dialog gesucht. Sein Amtskollege gibt …
Flüchtlingsfrage: Gabriel klopft in Prag an
Katar bestätigt Forderungsliste seiner Nachbarstaaten
Katar soll seine Beziehungen zum Iran und der Türkei drastisch einschränken sowie den Sender Al-Dschasira dicht machen. Das geht aus dem Katalog hervor, den …
Katar bestätigt Forderungsliste seiner Nachbarstaaten

Kommentare