In Karlsruhe

Video: Junge Union mit peinlichem Flashmob

Karlsruhe  - Der Sinn eines Flashmobs ist es, möglichst viele Menschen dazu zu bringen, das Gleiche zu tun. Doch der "Neuland-Trend" kann auch nach hinten losgehen, wie die Junge Union beweist.

Die Junge Union in Karlsruhe hat sich im Wahlkampf etwas ganz zeitgemäßes ausgedacht. Sie planten einen Flashmob. Blöd nur, dass es entweder zu wenig Mitglieder in der Jungen Union gibt oder die vorhandenen keine Zeit und Lust hatten, daran mitzuwirken. So wird die Performance in Karlsruhe eine ziemlich peinliche Veranstaltung.

Die Idee: Viele Menschen machen die "Merkel-Raute", um noch kurz vor der Bundestagswahl Stimmen zu generieren. Die Realität: In einem Einkaufszentrum haben sich rund 15 Parteimitglieder gefunden, die das umsetzen. Zum Schluss rollen sie "Plakate" aus mit der Aufschrift "Cool bleiben und Kanzlerin wählen" beziehungsweise "Cool bleiben und Ingo wählen". "Ingo" ist der CDU-Direktkandidat Ingo Wellenreuther.

Der YouTube-Videoclip ist anschließend noch mit unterirdischen Elektro-Sound unterlegt worden.

Hier geht es zum Video.

Rubriklistenbild: © Screenshot YouTube.com

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