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JU-Chef Ziemiak spricht im bayerischen Inzell.

1000 Euro für jedes Neugeborene

Junge Union wünscht sich Baby-Starterpaket

Berlin - Die Junge Union (JU) fordert von der Partei einen Kurswechsel in der Renten- und der Familienpolitik. Dazu machte die CDU-Nachwuchsorganisation einige Vorschläge. 

Unter anderem schlägt JU-Chef Paul Ziemiak vor, dass der Staat für jedes neugeborene Kind den Eltern 1000 Euro zahlt. Das wären etwa 680 Millionen Euro pro Jahr. Es gehe "um das Wichtigste, nämlich, dass Kinder geboren werden - also um unsere Zukunft", sagte er der "Süddeutschen Zeitung.

Zur Finanzierung schlug der 29-Jährige vor, dass Menschen ohne Kinder eine Sonderabgabe von einem Prozent des Bruttoeinkommens zahlen müssen. "Das wäre keine Benachteiligung, sondern nur ein Ausgleich" für die Kosten, die Eltern hätten, sagte Ziemiak.

Zudem forderte er, das Renteneintrittsalter an die Entwicklung der durchschnittlichen Lebenserwartung zu knüpfen und parallel steigen zu lassen.

dpa

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