+
Darf wohl bald nach Hause: Husni Mubarak ist laut seinem Anwalt wieder ein freier Mann.

Nur Okay der Ärzte fehlt noch

Laut Anwalt: Ägyptische Justiz erlaubt Mubaraks Freilassung

Kairo - Husni Mubarak könnte schon bald ein freier Mann sein. Nach Informationen seines Anwalts stimmt die Staatsanwaltschaft der Freilassung von Ägyptens Ex-Staatschefs zu.

Die Staatsanwaltschaft in Ägypten hat der Freilassung des früheren Staatschefs Husni Mubarak zugestimmt. Das gab der Anwalt des 88-Jährigen am Montag bekannt. Der im Februar 2011 gestürzte Mubarak war Anfang März im letzten gegen ihn geführten Strafverfahren freigesprochen worden.

"Er kann nach Hause, wenn die Ärzte beschließen, dass er dazu in der Lage ist", sagte der Anwalt Farid al-Deeb. Mubarak wird in einem Militärkrankenhaus in Kairo festgehalten. Der Anwalt sagte, Mubarak werde nicht das Recht haben, Ägypten zu verlassen.

Seit sechs Jahren vornehmlich in Militärkrankenhaus

Seit seinem Sturz vor sechs Jahren hat Mubarak die meiste Zeit im Militärkrankenhaus verbracht. Während dieser Zeit wurden mehrere Strafverfahren gegen ihn eingeleitet. Inzwischen wurden auch die meisten Vorwürfe gegen Mitglieder von Mubaraks damaliger Regierung fallengelassen.

Auf den Volksaufstand folgten Jahre der politischen Instabilität. Dies führte zu einem Rückgang der Touristenzahlen, verschreckte Investoren und hatte einen Einbruch der Wirtschaftsleistung Ägyptens zur Folge.

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Trumps denkwürdiger Auftritt hinterlässt ein aufgebrachtes Land
Geplant war nur ein Statement zur Infrastruktur im Trump-Tower. Dann aber kamen Fragen zur Gewalt von Charlottesville. Der denkwürdige Auftritt von Donald Trump …
Trumps denkwürdiger Auftritt hinterlässt ein aufgebrachtes Land
Polizei setzte sich bei G20-Einsatz über Verbot hinweg
Die Polizei überschritt bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg offenbar ihre Kompetenzen. Besonders über ein Verbot setzten sich die Sicherheitskräfte hinweg.
Polizei setzte sich bei G20-Einsatz über Verbot hinweg
Trump zieht Notbremse und löst zwei Beraterkreise auf
Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump löst nach harscher Kritik an seiner Haltung zur Gewalt in Charlottesville kurzerhand zwei Beraterkreise im Weißen Haus auf. …
Trump zieht Notbremse und löst zwei Beraterkreise auf
Kommentar: SPD in der Putin-Falle
„Privatsache“ sei  der neue Öl-Job für Ex-Kanzler Gerhard Schröder beim russischen Staatskonzern Rosneft, behauptet SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz. Ein schwerer …
Kommentar: SPD in der Putin-Falle

Kommentare