Winfried Bausback übernimmt das Justizministerium

Justiz: Steiler Aufstieg für Winfried Bausback

München - Eine regelrechte Blitz-Karriere vom einfachen Abgeordneten zum Minister legt Winfried Bausback hin. Der Aschaffenburger löst Beate Merk ab und übernimmt mit der Justiz gleich ein klassisches Ressort.

Merk, die ins Europaministerium wechselt, war nicht zuletzt in der Affäre Mollath unter Beschuss geraten. Der 47-jährige Bausback studierte Jura an der Universität Würzburg, zeitweise belegte er ein Doppelstudium mit den Fächern Geschichte und Philosophie. Promoviert wurde er im Juni 1997 mit dem höchsten Prädikat „summa cum laude“ zum Thema „Verfassungsrechtliche Grenzen des Wahlrechts zum Deutschen Bundestag“.

Bausback lehrt derzeit Jura am Lehrstuhl für Völkerrecht, allgemeine Staatslehre und politische Wissenschaften in Würzburg.

Seit dem Jahr 1985 gehört er der CSU an, ein Jahr vorher war er der „Jungen Union“ beigetreten. Im Jahr 2008 wurde er für den Wahlkreis Aschaffenburg-West in den Landtag gewählt. Bei seiner Wiederwahl 2013 lag er mit einem Stimmenergebnis von 42,9 Prozent deutlich über dem seiner Gegenkandidatin aus der SPD. Seit dem Jahr 2002 war er bereits Stadtrat in Aschaffenburg gewesen. Der Katholik Bausback ist verheiratet und hat zwei Kinder.

In seiner ersten Legislaturperiode hat der Unterfranke die CSU im NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags vertreten, er gehörte ebenfalls dem Ausschuss für Verfassung, Recht, Parlamentsfragen und Verbraucherschutz an.  

mm

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