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Zum sechsten Mal trat Markus Söder als Kabarettist beim Maibock-Anstich in München auf. 

Humorvolle Einlage 

„Kabarettist“ Söder: Werde Ministerpräsident, wenn Club Meister wird

München - Mit viel Selbstironie hat Finanzminister Markus Söder (CSU) beim traditionellen Maibock-Anstich auf Horst Seehofers verschobenes Karriereende reagiert.

„Ein Franke wird erst Ministerpräsident, wenn der Club (1. FC Nürnberg) Deutscher Fußball-Meister wird. Das heißt, meine zeitliche Perspektive ist deutlich schlechter als die von Prinz Charles“, sagte er am Donnerstagabend bei seinem sechsten Auftritt als Kabarettist in München. Statt nun als Ministerpräsident oder CSU-Chef auf die Auftritte verzichten zu müssen, gelte das Motto: „Ich darf weitermachen, weil er weitermacht.“

Statt weiter auf die Posten Seehofers zu warten, werde er sich nun auf sein Kerngeschäft konzentrieren: „Ich verteile Förderbescheide.“ Zudem sei er ab sofort zu mieten und komme auf Anfrage kostenlos zu jedem nach Hause, um Selfies mit Hunden, Katzen oder Goldfischen zu machen. Einzige Alternative sei der „Nüxit“ - der Austritt seiner Heimatstadt Nürnberg aus Bayern. „Ich sage ihnen heute, ich habe Geduld. Politik ist ein Marathon, bei dem manchmal das Ziel ein wenig nach hinten geschoben wird.“

dpa

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