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Das bayrische Kabinett hat am Dienstag weitere Maßnahmen der miliardenschweren Digitalisierungsoffensive beschlossen. 

Digitaloffensive 

Kabinett will Bayern bis 2025 zum Gigabit-Freistaat machen

Bis 2025 sollen bayernweit Gigabit-Bandbreiten bei Internetanschlüssen möglich sein. Für die schnelleren Anschlüsse stellt der Freistaat über zwei Milliarden Euro bereit. 

München - Das Kabinett hat am Dienstag in seiner Sitzung die Umsetzung weiterer Maßnahmen der milliardenschweren Digitalisierungsoffensive „Masterplan Bayern Digital II“ beschlossen. Schwerpunkte sind Landwirtschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Forschung und Kunst. „Wir wollen, dass alle Bürgerinnen und Bürger von der technischen Entwicklung profitieren“, sagte Staatskanzleiminister Marcel Huber (CSU). Für die schnelleren Übertragungsbandbreiten stehen alleine bis 2022 2,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Im Bereich Wirtschaft umfasst das Programm etwa Projekte in den Bereichen Robotik sowie autonome Mobilität, im Bereich Wissenschaft und Kunst den Ausbau der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) mit einer neuen Plattform für offene digitale Lehrangebote der bayerischen Hochschulen. In der Landwirtschaft soll die Digitalisierung helfen, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren und den Grundwasserschutz weiter zu verbessern.

Bereits Ende Oktober hatte der Ministerrat über die Digitalisierungsoffensive beraten, in die die Regierung bis Ende 2022 drei Milliarden Euro investieren will. Für 2018 wurden 219 Millionen Euro im Nachtragshaushalt eingeplant.

dpa

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