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Grüne Kanzler-Frage: CSU-Vize Bär äußert klare Präferenz - mit einem vielsagenden Argument

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Von: Anna-Katharina Ahnefeld

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Am 19. April wird bekannt, ob Robert Habeck oder Annalena Baerbock ins Duell um das Kanzleramt starten. CSU-Digitalministerin Bär hat konkrete Wünsche.

Berlin - Es ist ruhig. Sehr ruhig: Im Vergleich mit dem tobenden Wettrennen um die K-Frage bei der Union, ist es bei den Grünen aktuell donnernd still. Seit einiger Zeit weiß die Öffentlichkeit: Am Montag, dem 19. April, wird der Grünen-Bundesvorstand vorschlagen, wer von den zwei Partei-Chefs die Kanzlerkandidatur übernehmen soll: Robert Habeck oder Annalena Baerbock? Die endgültige Entscheidung soll auf dem Grünen-Parteitag im Juni fallen.

Im Gegensatz zu CDU und CSU wird all das im stillen Kämmerchen ausgemacht. Keine Lager, die sich aktuell innerhalb der Grünen bilden, keine Sticheleien, kein Scharren mit den Hufen, wer denn nun die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahlen 2021 übernimmt. Kein Stimmengewirr. Stille. Im „Hinterzimmer“ also, nur nicht so negativ behaftet wie derzeit die Unions-Gremien.

Kanzlerkandidat:in der Grünen: Habeck oder Baerbock - Dorothee Bär mit klarem Urteil

Spekuliert wird dennoch darüber, wer die Konkurrenz für Olaf Scholz (SPD) und Markus Söder (CSU) oder Armin Laschet (CDU) sein wird. Auch CSU-Digitalministerin Dorothee Bär mischt mit. Sie äußerte sich im Spiegel-Talk „Spitzengespräch“ mit einer klaren Präferenz. Wenn auch aus anderen Gründen, als beim ersten Hören anzunehmen wäre.

Sie hoffe auf Robert Habeck als Kanzlerkandidat der Partei. Als Lob ist das aber wohl nicht zu verstehen: „Weil‘s dann noch leichter wird, die Wahl zu gewinnen“, erklärte die stellvertretende CSU-Chefin ihre Beweggründe. „Ich mag die Annalena Baerbock persönlich gerne, würde es ihr auch gönnen“, fügte Bär hinzu. Habeck hält sie offenbar aber für die leichtere Beute der Union. (aka)

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