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Die Bundeskanzlerin besuchte einen Kindergarten in Köln.

„Beispiel politischer Unkorrektheit“

Britische Medien lästern über Angela Merkel: Pikantes Foto bei Besuch in Kindergarten

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Ein recht harmloser Besuch im Kindergarten sorgt bei britischen Medien für Furore. Während Angela Merkel mit Kindern spielt, achten viele auf ein Detail im Hintergrund.

Köln - Während Ministerpräsident Markus Söder mit Reklamebriefen für Aufsehen sorgt, wie merkur.de* berichtet, versucht sich Angela Merkel kurz vor ihrer Sommerpause mit positiven Auftritten ins Gespräch zu bringen. Ob ein Besuch im Altenheim in Paderborn, beim Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ oder in einem Kindergarten der Caritas in Köln. Die Kanzlerin zeigt vor ihrem dreiwöchigen Sommerurlaub noch einmal Präsenz im eigenen Land. Bei britischen Nachbarn sorgt dies nun aber für einige Lacher. 

Hintergrund: Angela Merkel besuchte eine junge Mitarbeiterin der Caritas-Einrichtung. Natalie Dedreux, selbst vom Down-Syndrom betroffen, hatte Merkel 2017 in einer Wahlkampf-Sendung auf die hohe Abtreibungsrate bei Babys mit Trisomie 21 angesprochen. Angela Merkel versprach daraufhin, die 18-Jährige in ihrer Einrichtung besuchen zu wollen. Nun hielt die Kanzlerin ihr Versprechen und besuchte die junge Frau in ihrem Kindergarten. Der öffentliche Besuch erntete in Deutschland überwiegend positive Resonanzen. Anders in britischen Medien: Sie kommentieren vor allem eine Szene im Hintergrund.   

Der Besuch sei „ein Beispiel politischer Unkorrektheit“

Während Kanzlerin Merkel an einem Tisch mit Kindern spielt, bastelt und lacht, liegen im Hintergrund zwei Teddybären auf einem Spielhaus, übereinander gestapelt, in einer für die Briten eindeutigen Position. Das unauffällige Detail dürfte den meisten nicht einmal aufgefallen sein, da titelt der britische „Mirror“: “Bären haben Sex, während Merkel mit Kindern im Kindergarten spielt“. Doch damit nicht genug, wird sogleich ein politisches Fazit aus dem ungewöhnlichen Besuch gezogen. 

Dem sonst so schlagfertigen und starken Auftritt der deutschen Kanzlerin sei durch diesen Besuch demnach „ein Schlag versetzt, nachdem Angela Merkel eine peinliche Begegnung mit Teddybären hatte“. Für ihre Zukunft sei es vor allem „ein Beispiel politischer Unkorrektheit“. 

Das eindeutige Foto sehen Sie hier.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

jl

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