+
Horst Seehofer (CSU) nervt die K-Frage, doch sie steht im Raum.

Umfrage

Ein Kanzlerkandidat der CSU? Das sagen die Deutschen

München - Die CSU hat noch nicht entschieden, ob sie bei der Bundestagswahl einen eigenen Kandidaten aufstellen will. Einer aktuellen Umfrage zufolge gefällt vor allem den AfD-Anhängern aber die Idee.

42 Prozent der Deutschen wünschen sich bei der Bundestagswahl 2017 einen eigenen Kanzlerkandidaten der CSU. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Freitag veröffentlichte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid für das Nachrichtenmagazin „Focus“. 

Im Osten Deutschlands sind demnach sogar über die Hälfte der Befragten (52 Prozent) für einen Kandidaten der Christsozialen, im Westen 40 Prozent. Besonders bei den Anhängern der rechtskonservativen AfD genießt ein CSU-Kandidat mit 64 Prozent hohe Zustimmung, von den Anhängern der Unionsparteien CDU und CSU sind es dagegen nur 34 Prozent.

Parteichef Horst Seehofer betonte erst Anfang der Woche, dass noch keine Entscheidung zu Personalien gefallen sei: „Dass man ein Jahr vor der Bundestagswahl ohne Inhalte einfach Namen ausruft, das wäre falsch.“ Dabei macht Seehofer auch klar, dass eine gemeinsame Lösung von CDU und CSU für die Bundestagswahl zwar Wunsch, aber keineswegs gesichert sei.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel warnt erneut vor Rot-Rot-Grün
Eine Koalition mit der Linkspartei schließt Angela Merkel (CDU) aus. Die SPD, die das nicht endgültig verkündet hat, kritisiert die Kanzlerin erneut.
Merkel warnt erneut vor Rot-Rot-Grün
AfD projiziert Logo auf Allianz Arena - Polizeieinsatz
Die AfD projizierte am Sonntagabend ohne Genehmigung ihr Wahlkampflogo auf die Allianz Arena und kritisierte den anschließenden Polizeieinsatz. Die Verlierer der Aktion …
AfD projiziert Logo auf Allianz Arena - Polizeieinsatz
Kanzleramtschef Altmaier: Lieber nicht wählen als AfD wählen
Aufruf zum Wahlboykott von einem der engsten Vertrauten Angela Merkels: Kanzleramtschef Altmaier hat unzufriedenen Bürgern geraten, lieber nicht zu wählen als für AfD …
Kanzleramtschef Altmaier: Lieber nicht wählen als AfD wählen
Lammert beklagt Unwillen der Fraktionen zu Wahlrechtsreform
630 Abgeordnete sitzen zur Zeit im Bundestag, in der neuen Legislaturperiode könnten es bis zu 700 werden. Ein Vorstoß zur Deckelung der Zahl blieb bislang ohne Erfolg.
Lammert beklagt Unwillen der Fraktionen zu Wahlrechtsreform

Kommentare