Stammstrecke in Richtung Osten blockiert: Ausfälle und Verzögerungen bei der S-Bahn

Stammstrecke in Richtung Osten blockiert: Ausfälle und Verzögerungen bei der S-Bahn
+
Malu Dreyer will im Bundesrat gegen den Zusatzbeitrag in seiner jetzigen Form angehen.

Kassenbeiträge

Rheinland-Pfalz will Arbeitnehmer entlasten

Mainz/Berlin - Rheinland-Pfalz will die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung wieder gleichmäßig auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber verteilen.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) kündigte dazu in der Bild-Zeitung eine Bundesratsinitiative am 29. Januar an. "Es kann nicht sein, dass die Arbeitnehmer bei der Erhöhung der Krankenkassenbeiträge die Zeche zahlen sollen", sagte Dreyer. "Die Beiträge müssen wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern gezahlt werden."

Von Januar an müssen die allermeisten Versicherten höhere Krankenkassenbeiträge zahlen. Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass der Zusatzbeitrag, den die Versicherten alleine schultern müssen, um durchschnittlich 0,2 auf 1,1 Prozentpunkte steigt. Damit läge der durchschnittliche Gesamtbeitrag bei 15,7 Prozent vom Bruttoeinkommen. Bei der DAK-Gesundheit steigt er auf 16,1 Prozent.

Der stellvertretende Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion, Michael Fuchs, verwies auf den Koalitionsvertrag: "Darin haben Union und SPD vereinbart, den Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen von 15,5 auf 14,6 Prozent zu senken. Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen davon jeweils die Hälfte." Die Kassen können aber einen Zusatzbeitrag erheben. "Das Einfrieren des Arbeitgeberanteils (bei 7,3 Prozent) war und ist der Union ein wichtiges Anliegen. Denn es ist ein wichtiges Signal für die Arbeitsplätze in Deutschland. ... Wir erwarten, dass auch SPD-Ministerpräsidenten den Koalitionsvertrag kennen."

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Klamme Kassen beim Secret Service wegen hoher Kosten für Trump und seine Familie
US-Präsident Trumps zahlreiche Wohnsitze und seine große Familie bringen den Secret Service an seine Grenzen. Vor allem finanziell ist die Behörde überlastet.
Klamme Kassen beim Secret Service wegen hoher Kosten für Trump und seine Familie
Tödliche Transporter-Fahrt in Marseille
An der Bushaltestelle in den Tod gerissen: In kurzem Abstand fährt ein Transporter in Marseille in zwei Wartehäuschen, eine Frau stirbt. Noch sind die Hintergründe nicht …
Tödliche Transporter-Fahrt in Marseille
Kommentar: Deutscher Prahlhans
In Europa tut die Bundesregierung so, als habe sie die wirtschaftspolitische Tugendhaftigkeit erfunden. Doch der neue Subventionsbericht entlarvt die Berliner …
Kommentar: Deutscher Prahlhans
Akhanli will nicht an Auslieferung denken: „Wäre eine Katastrophe“
Der Kölner Schriftsteller Akhanli hofft nach seiner Freilassung auf ein gutes Ende. Bis eine Entscheidung in dem Auslieferungsverfahren gefällt ist, darf er Spanien …
Akhanli will nicht an Auslieferung denken: „Wäre eine Katastrophe“

Kommentare