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Elsa Artadi könnten Regionalpräsidentin von Katalonien werden.

Sie ist seine rechte Hand

Katalonien: Diese Frau soll anstelle von Puigdemont Regionalpräsidentin werden

Carles Puigdemont steckt in einer Zwickmühle: Kehrt er aus seinem Exil nach Katalonien zurück, um dort Regionalpräsident zu werden, droht ihm die sofortoge Festnahme. Jetzt plant er eine Coup.

Die Verhandlungen zwischen den separatistischen Parteien in Katalonien über eine mögliche Alternative zu Carles Puigdemont als Regionalpräsident nehmen offenbar Form an. Wie spanische Medien am Donnerstag berichteten, werde immer häufiger der Name Elsa Artadi für die Kandidatur ins Spiel gebracht. Die 41-Jährige gilt als die rechte Hand Puigdemonts. „De facto“ würde aber vermutlich weiter der 55-Jährige im Hintergrund die Fäden ziehen, spekulierte die Zeitung „El País“.

Das Verfassungsgericht in Madrid hatte dem im Zuge des Abspaltungsreferendums vom vergangenen Herbst nach Brüssel geflohenen Politiker untersagt, sich vom Ausland aus via Videoschalte oder per Vertreter ins Amt wählen zu lassen. Daraufhin war die Debatte zur Regierungsbildung in Katalonien Ende Januar auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Kehrt Puigdemont nach Spanien zurück, droht ihm die sofortige Festnahme. Ihm werden Rebellion, Aufruhr und Veruntreuung öffentlicher Mittel vorgeworfen.

Unter Berufung auf den Verhandlungen nahestehende Quellen schrieb „El País“, eine Einigung zwischen Puigdemonts Liste JuntsPerCat (Gemeinsam für Katalonien), der linksnationalistischen ERC und der antikapitalistischen CUP auf Artadi als Kandidatin stehe möglicherweise kurz bevor. Bislang war sie Sprecherin von JuntsPerCat im katalanischen Parlament. Die separatistischen Kräfte hatten bei der Neuwahl am 21. Dezember sehr zum Ärger der Zentralregierung erneut eine Mehrheit der Sitze gewonnen.

dpa

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