1. Startseite
  2. Politik

Katja Pähle: Karriere, Ehemann und Kinder der SPD-Politikerin

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Katja Pähle, SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag
Katja Pähle, SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag © Ronny Hartmann/dpa

Katja Pähle engagiert sich sowohl ehrenamtlich als auch als in der SPD, deren Mitglieder sie als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2021 wählten.

Magdeburg – Dr. Katja Pähle (*27.06.1977) wurde in Sachsen-Anhalt in Wippra, einer Ortschaft von Sangerhausen, geboren. Seit 1999 ist Katja Pähle in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, der SPD, tätig. Seit 2011 sitzt Katja Pähle im Landtag von Sachsen-Anhalt und ist Spitzenkandidatin für die bevorstehende Landtagswahl am 06. Juni 2021. Neben ihrer politischen Arbeit gehören ehrenamtliches Engagement sowie das Familienleben mit ihrem Ehemann und den zwei gemeinsamen Töchtern zum Leben der unterdessen in Halle an der Saale wohnhaften Politikerin.

Katja Pähle und ihr Bildungsweg bis hin zum Doktortitel

Die heutige SPD-Politikerin Katja Pähle verbrachte ihre Kindheit im Landkreis Mansfeld-Südharz, konkret in der 14.000-Einwohner-Stadt Hettstedt. Dort absolvierte sie 1996 erfolgreich ihr Abitur. Ihre Eltern waren als Pharmazieingenieurin und Leiter einer Berufsschule tätig. Nach eigenen Angaben prägte der Strukturumbruch im Mansfelder Land Katja Pähle maßgeblich. Deindustrialisierung und zunehmende Arbeitslosigkeit, auch im familiären Umfeld von Katja Pähle, spielten dabei eine zentrale Rolle.

Es folgte ein Studium an der Martin-Luther-Universität in Halle an der Saale. Dort studierte Katja Pähle Psychologie und Soziologie und promovierte im Jahr 2010 als Doktorin der Philosophie. Ihre Dissertation trug den Titel „Kommunale Mandatsträger in der Herausforderung von Bürgerideal und Mandatspraxis“. Darin beschäftigte sie sich unter anderem damit, dass Stadträte und Kreistagsmitglieder, die Wahlen für sich entscheiden konnten, häufig im Widerspruch zwischen Mandatspraxis und Vorstellungen der Bürger und Bürgerinnen leben und arbeiten.

Katja Pähle im Berufsleben

An der Universität war Katja Pähle außerdem als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Deutschen Forschungsgemeinschaft tätig. Ihr dortiges Arbeitsfeld war der SFB 580, der Sonderforschungsbereich Gesellschaftliche Entwicklung nach dem Systemumbruch. Von 2008 bis 2011 war die Politikerin im Magdeburger Gesundheits- und Sozialministerium als Referentin der damaligen Ministerin Dr. Gerlinde Kuppe (*19.10.1945) tätig. Diese wurde nach der Landtagswahl 1994 Ministerin für Arbeit, Soziales und Gesundheit. Im Zuge dieser Tätigkeit konnte Katja Pähle umfassende Erfahrungen in Hinblick auf sozial- und gesundheitspolitische Themen sammeln, die ihr auch während ihrer späteren politischen Laufbahn zugutekamen.

Katja Pähles Auftritt in den sozialen Medien

Nicht nur im Zuge der bevorstehenden Wahlen, auch im Rahmen sonstiger politischer Arbeit ist ein Auftritt in den sozialen Medien kaum wegzudenken. Das weiß auch Katja Pähle und setzt auf einen repräsentativen Internetauftritt. Regelmäßige Postings finden Interessierte sowohl auf Instagram als auch auf Facebook. Auf beiden Plattformen beschäftigt sich Katja Pähle mit aktuellen Themen wie der Bekämpfung der Coronapandemie, Rassismus und Bildungspolitik. Außerdem bietet die Politikerin das digitale Format „Unterwegs mit Katja Pähle“ an, in dem sie mit anderen Kandidierenden sowie weiteren Gästen in politischen Austausch tritt und politische Forderungen formuliert. Jedes Video beschäftigt sich mit einem Themenbereich und kann nachträglich über Facebook angeschaut werden.

Darüber hinaus bieten verschiedene Wikis zusammenfassende Informationen über Katja Pähle. Katja Pähles Internetpräsenz gibt einen umfangreichen Überblick über die Politikerin, ihre Tätigkeiten und Standpunkte. Katja Pähle regt Bürger und Bürgerinnen immer wieder dazu an, Kontakt zu ihr über eine der genannten Plattformen aufzunehmen, um Kritik und Wünsche zu äußern sowie in politischen Austausch zu treten.

Katja Pähle: So engagiert sich die Politikerin ehrenamtlich

Katja Pähle ist nicht nur politisch tätig und bereitet sich auf die Wahlen vor, sondern investiert ihre Zeit zusätzlich in diverse Ehrenämter. So war Katja Pähle von 2006 bis 2016 Beisitzerin im AWO-Landesverband, der mit sozialem Engagement Menschen aller Generationen unterstützt. Aktuell wirkt Katja Pähle als eines von fünf Mitgliedern im Kuratorium der Hochschule Merseburg mit. Dabei unterstützt sie gemeinsam mit ihren Mitstreitern und Mitstreiterinnen die Hochschule. Die Hochschule ist auf Google Maps südlich von Halle an der Saale zu finden.

Des Weiteren agiert die SPD-Politikerin seit 2013 mit vier weiteren Kollegen und Kolleginnen als Vorstandsmitglied der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalekreis e.V., die bereits seit über 20 Jahren freiwillige Aktivitäten im Saalekreis fördert.

Darüber hinaus ist Katja Pähle als Salinebotschafterin für das Saline Technikum Halle tätig. Im SalineTechnikum können Kinder und Jugendliche sich mit technischen Inhalten beschäftigen und sich über technische Berufe informieren. Weiterhin engagiert sich Katja Pähle wie folgt:

Katja Pähle privat: Ehemann und Kinder

Ihr Privatleben hält Katja Pähle weitestgehend aus der Öffentlichkeit heraus, weswegen nur wenig darüber bekannt ist. Lieber widmet sie sich ihrer Arbeit als Politikerin, den bevorstehenden Wahlen und legt deswegen auch den Fokus öffentlicher Auftritte und Bekanntmachungen auf ihren Job. Was jedoch über ihr Privatleben preisgibt, ist die Ehe mit Mann Jan, mit dem sie zwei gemeinsame Töchter großzieht. Obwohl Katja Pähles beruflicher Mittelpunkt in Magdeburg liegt, lebt sie zusammen mit ihrer Familie in Halle an der Saale, wo sie, wie sie selbst sagt, Fuß gefasst hat.

Katja Pähles Karriere in der SPD

Katja Pähles Karriere in der SPD begann bereits während ihres Studiums bei den Jusos – der Jugendorganisation der SPD. 1999 folgte der offizielle Eintritt in die SPD. Als einen ihrer Beweggründe nennt sie den damaligen Einzug der rechtsextremen Deutschen Volksunion in den Sachsen-Anhaltischen Landtag. Von 2005 bis 2013 war Katja Pähle Vorsitzende der SPD in Halle an der Saale. Bis 2018 war sie darüber hinaus als Stadtvorstand tätig, bis heute ist sie Landtagsabgeordnete für Halle. Bei den Landtagswahlen 2011 in Sachsen-Anhalt war Katja Pähle Kandidatin für den Wahlkreis Halle II. Obwohl sie den Landkreis nicht gewann, wurde sie über die Parteiliste zum MdL, Mitglied des Landtages, gewählt.

Seit 2008 ist Katja Pähle nicht nur für Halle in der SPD aktiv, sondern gehört auch zum SPD-Landesvorstand von Sachsen-Anhalt. Seit 2017 ist die Politikerin darüber hinaus als Parteivorstand für das Bundesland tätig, wo sie unterdessen auch Mitglied des Präsidiums der SPD ist. Im Juli 2020 wählten die SPD-Mitglieder sie zur Spitzenkandidatin der Partei für die Landtagswahl 2021 in Sachsen-Anhalt.

Katja Pähles politischer Standpunkt

Katja Pähle vertritt klare Standpunkte, über die sie Interessierte auf Ihrer Website vor den Wahlen, aber auch generell, informiert. Dazu zählt unter anderem eine klimaverträgliche und umweltfreundliche Wirtschaftsweise, die den Klimawandel ernst nimmt, aber auch Arbeitsplätze sichert. Weiterhin umfassen Katja Pähles Forderungen eine klare Abgrenzung zu Rechtsextremismus, Rassismus und Demokratiefeindlichkeit. In diesem Zuge fordert sie einen konsequenten Umgang mit der Alternative für Deutschland. Darüber hinaus verlangt Katja Pähle, Veränderungen innerhalb der SPD zuzulassen und steht für eine Coronapolitik, die alles Mögliche tut, um die Krise zu überwinden.

Katja Pähle im Wahlkampf

Als Spitzenkandidatin der SPD für Sachsen-Anhalt führt Katja Pähle ihre Partei in den Wahlkampf für die bevorstehende Landtagswahl. Während sie der CDU mangelnden Fortschritt vorwirft, möchte sie mit der SPD eine Alternative schaffen und für Veränderung sorgen. Katja Pähle zeigt sich bisher sehr motiviert, Veränderungen innerhalb der SPD zu erzielen und mit ihrem Wahlprogramm mehr Wähler und Wählerinnen als bei vorangegangenen Wahlen abzuholen. Im Januar 2021 beschloss die SPD als erste Partei in Sachsen-Anhalt ihr Programm für die Landtagswahl ausschließlich digital. Neben ihrem digitalen Format „Klartext mit Katja Pähle“ schafft die SPD-Politikerin mit ihrer Initiative „1.000 mal Halle“ Nähe zu Bürgern und Bürgerinnen. Dabei möchte Katja Pähle 1.000 Orte in der Saalestadt besuchen, um auf die Probleme von Vereinen und anderen Zusammenschlüssen, die für Engagement in Halle stehen, eingehen zu können.

Auch interessant

Kommentare