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Der stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, Alexander König (r), hat die Anschaffung einer Luxuskamera auf Staatskosten als Fehler bezeichnet.

Im Rahmen der Technik-Pauschale

Luxuskamera-Kauf: CSU-Politiker räumt Fehler ein

München - Der stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, Alexander König, hat die Anschaffung einer 6000 Euro teuren Luxuskamera auf Staatskosten als Fehler bezeichnet.

Fraktionschefin Christa Stewens sagte am Donnerstag, der Kauf dieser Digitalkamera sei „nur sehr schwierig zu erklären“. „Er sieht ein, dass das ein schwerer Fehler von ihm war“, berichtete Stewens nach einem Gespräch mit König dem Bayerischen Rundfunk. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte, das Ganze sei „nicht schön“ - aber nun erledigt.

König hatte eingeräumt, in den vergangenen Jahren eine mehr als 6000 Euro teure Kamera sowie vier kleine Geräte gekauft und über den Landtag abgerechnet zu haben. Vor dem Kauf der Kamera habe er aber beim Landtagsamt nachgefragt, ob dies im Rahmen der Technik-Pauschale möglich sei. Das Landtagsamt bestätigte König am Donnerstag, dass rein rechtlich alles seine Richtigkeit hatte. Inzwischen hat er die 6000 Euro nach eigenen Angaben an den Landtag zurückerstattet.

Erst im Frühjahr hatte die sogenannte Verwandtenaffäre im bayerischen Landtag für Schlagzeilen gesorgt. Damals war bekanntgeworden, dass eine Reihe von Regierungsmitgliedern und Abgeordneten Familienangehörige auf Staatskosten beschäftigt hatten.

dpa

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