Experten hatten das Urteil erwartet, Bürgerrechtler befürchtet. Foto: Tannen Maury
1 von 6
Experten hatten das Urteil erwartet, Bürgerrechtler befürchtet. Foto: Tannen Maury
"Wir brauchen all die rassistischen Polizisten nicht", riefen Demonstranten. Foto: Larry W. Smith
2 von 6
"Wir brauchen all die rassistischen Polizisten nicht", riefen Demonstranten. Foto: Larry W. Smith
Michael Browns Mutter konnte die Entschiedung nicht fassen. Foto: Larry W. Smith
3 von 6
Michael Browns Mutter konnte die Entschiedung nicht fassen. Foto: Larry W. Smith
Chefankläger McCulloch kritisierte die vielen Gerüchte über den Vorfall. Foto: Cristina Fletes-Boutte
4 von 6
Chefankläger McCulloch kritisierte die vielen Gerüchte über den Vorfall. Foto: Cristina Fletes-Boutte
Obama verteidigte das Urteil. Foto: Michael Reynolds
5 von 6
Obama verteidigte das Urteil. Foto: Michael Reynolds
Die Gewalt eskalierte nach dem Urteil in Windeseile. Foto: Tannen Maury
6 von 6
Die Gewalt eskalierte nach dem Urteil in Windeseile. Foto: Tannen Maury

Keine Anklage gegen Polizisten in Ferguson

Ferguson (dpa) - In der US-Kleinstadt Ferguson ist es am Montagabend (Ortszeit) bei Protestkundgebungen gegen die Jury-Entscheidung nach den tödlichen Schüssen auf einen schwarzen Jugendlichen zu ersten schweren Gewaltausbrüchen gekommen.

Die Proteste richteten sich gegen die Entscheidung einer Geschworenenjury, einen weißen Polizisten nach tödlichen Schüssen auf einen schwarzen Teenager nicht anzuklagen.

Demonstranten warfen mit Flaschen und Ziegelsteinen auf Polizeifahrzeuge, wie die Sender CNN und MSNBC berichteten. Mehrere Autos, darunter auch ein Streifenwagen, sowie zwei Läden gingen in Flammen auf. Mehrere Gebäude wurden geplündert. In der Stadt waren Rauchwolken zu sehen. Demonstranten zerschlugen zudem mehrere Schaufensterscheiben von Läden.

Nach CNN-Angaben hatte die Polizei zuvor Tränengas eingesetzt. MSNBC sprach von Rauchbomben. Im US-Fernsehen waren auch Bilder von vereinzelten Feuern zu sehen. Mehrere Schüsse seien zu hören gewesen, hieß es weiter. Die Zeitung "St. Louis Post-Dispatch sprach auch von Plünderungen. Hunderte Demonstranten besetzten zeitweilig eine Schnellstraße.

Auch in New York und vor dem Weißen Haus in Washington kam es nach Medienberichten zu ersten Protesten.

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Mitbewohner von Attentäter Amri: Habe früh vor ihm gewarnt
Zwölf Menschen hat der Terrorist Amri getötet. Gab es keine Warnzeichen? Doch, sagt ein früherer Zimmergenosse. Im Bundestag berichtet er unter anderem von …
Mitbewohner von Attentäter Amri: Habe früh vor ihm gewarnt
May offen für Nachverhandlungen zum Brexit-Abkommen
Das Misstrauensvotum hat die britische Premierministerin überstanden. Doch eine Lösung für ihr Brexit-Dilemma ist damit nicht in Sicht. Sie muss nun bald einen Plan B …
May offen für Nachverhandlungen zum Brexit-Abkommen
Halbzeit für Trump - Chaos-Jahre in Washington
Dass Donald Trump kein gewöhnlicher US-Präsident werden würde, war absehbar. Wie sehr er Washington, die USA und die alte Weltordnung durcheinanderwirbeln würde, war …
Halbzeit für Trump - Chaos-Jahre in Washington
EU-Politiker machen Briten wenig Hoffnung auf Nachbesserung
Über viele Monate hinweg hatte Großbritannien über einen Austrittsvertrag aus der EU verhandelt. Doch das erzielte Abkommen fällt im Londoner Parlament krachend durch. …
EU-Politiker machen Briten wenig Hoffnung auf Nachbesserung