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Der Militäreinsatz ukrainischer Regierungstruppen gegen prorussische Kräfte im Osten des Landes kommt nach Angaben der Führung gut voran.

"Viele Separatisten getötet"

Kiew: Militäreinsatz in Ostukraine schreitet voran

Kiew/Donezk - Der Militäreinsatz ukrainischer Regierungstruppen gegen prorussische Kräfte im Osten des Landes kommt nach Angaben der Führung gut voran.

„Bei der Operation wurde viele Separatisten getötet“, behauptete Präsidialamtschef Sergej Paschinski am Sonntag in Kiew Medien zufolge. Der „Anti-Terror-Einsatz“ in Slawjansk, Kramatorsk und Krasny Liman im Gebiet Donezk gehe in die „finale Phase“. Auf Regierungsseite gebe es keine Verluste. In der Region lassen moskautreue Aktivisten in einem umstrittenen Referendum über eine Abspaltung von Kiew abstimmen.

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Umstrittenes Ostukraine-Referendum hat begonnen

Die Separatisten zeigten sich mit dem Verlauf der Abstimmung hoch zufrieden. Im Gebiet Lugansk hätten sich bereits zwei Drittel der Wähler daran beteiligt, sagte „Wahlleiter“ Alexander Malychin Sonntagmittag der Agentur Interfax zufolge. Er räumte zugleich ein, dass in mehreren Bezirken im Norden des Gebiets keine Stimmabgabe möglich sei. Dort versperre die Nationalgarde den Zugang zu den „Wahllokalen“. Im Dorf Nowoajdar sei die Abgabestelle evakuiert worden.

Die moskautreuen Kräfte wollen in der Befragung über eine Eigenständigkeit der selbst ernannten „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk mit insgesamt mehr als 6,5 Millionen Einwohner entscheiden lassen. Ein Ergebnis soll in der Nacht zum Montag mitgeteilt werden.

Fotos: Machtdemonstration mitten in der Krise

Fotos: Machtdemonstration mitten in der Krise

Ein Anschluss an Russland nach dem Vorbild der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim ist zunächst nicht geplant. Die prowestliche Zentralregierung, die EU und die USA erkennen das Referendum nicht an. Sie setzen auf die für den 25. Mai geplante Präsidentenwahl zur Stabilisierung der Lage in der Ex-Sowjetrepublik.

dpa

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