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Jang Song-thaek kurz vor seiner Hinrichtung

Grausame Medienberichte

Ließ Kim seinen Onkel von Hunden zerfleischen?

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Hongkong - Grausame Details zur Hinrichtung von Kim Jong-uns Onkel schocken die Welt. Laut einer Hongkonger Zeitung ließ Nordkoreas Diktator seinen Verwandten auf furchtbare Weise töten.

Dass Nordkoreas Jung-Diktator Kim Jong-un (30) als eiskalter Politiker gilt, ist spätestens seit der von ihm befohlenen Hinrichtung seines Onkels Jang Song-thaek kein Geheimnis mehr. Doch auf welch grausame Art und Weise er seinen Verwandten exekutieren ließ, schockt jetzt die Welt.

Wie die Bild berichtet, soll der 67-Jährige von Hunden zerfleischt worden sein. Das Blatt beruft sich dabei auf die in Hongkong niedergelassene Zeitung „Wen Wei Po“, die als Sprachrohr der chinesischen Regierung in Peking gilt.

Völlig nackt sollen Kims Onkel und fünf seiner Vertrauten in einen Käfig gesperrt worden sein, bevor 120 hungrige Hunde auf die Männer gehetzt wurden. Es begann ein Todeskampf, der laut der Zeitung eine Stunde lang gedauert haben soll. Rund um den Käfig: Kim Jong-un und hunderte seiner Gefolgsleute, die das Spektakel verfolgten.

Kims einst mächtiger Onkel Jang war Anfang Dezember nach einem kurzen Prozess vor einem militärischen Sondertribunal wegen angeblicher Umsturzpläne hingerichtet worden. Jang wurde als "Verräter" gebrandmarkt, die amtliche Nachrichtenagentur KCNA bezeichnete ihn als "verabscheuungswürdigen menschlichen Abschaum", der die oberste Macht habe an sich reißen wollen. Zudem habe er auf Staatskosten einen "kapitalistischen" Lebensstil gepflegt.

So inszeniert sich Bubi-Diktator Kim Jong-un

So inszeniert sich Bubi-Diktator Kim Jong Un

Kim Jong Un verteidigte die Hinrichtung seines Onkels mit drastischen Worten. Ohne ihn beim Namen zu nennen, bezeichnete er Jang Song-thaek in seiner Neujahrsansprache als "Abschaum", gegen den die Partei "entschlossen" vorgegangen sei.

mm/afp

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