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Miete für Unterkünfte

Kirche lässt sich Flüchtlingshilfe von Kommunen bezahlen

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München - Die bayerischen Bistümer lassen sich die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen in kirchlichen Einrichtungen erstatten.

Die bayerischen Bistümer lassen sich die Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen in kirchlichen Einrichtungen erstatten. Die Mietkosten für Wohnungen und Häuser zahle in der Regel der Landkreis, bestätigte eine Sprecherin des Erzbistums München und Freising unserer Zeitung. „Bei Häusern und Wohnungen, die man sonst auch vermietet hätte, ist das der Regelfall“, sagte die Sprecherin weiter.

Der übliche Weg ist: Die katholische Kirche bietet dem Landkreis eine Unterkunft an. Wenn der diese als geeignet ansieht, gibt er ein Mietangebot ab. „Das akzeptieren wir in der Regel ohne Verhandlungen“, sagte die Sprecherin. Man orientiere sich an der ortsüblichen Miete. „Es werden dort nicht Flüchtlinge einquartiert, um höhere Einnahmen zu erzielen. Insgesamt kommt am Ende weniger raus, als wir bei einer normalen Vermietung verdienen würden.“

Flüchtlinge kostenlos unterzubringen, sei schwierig

Bei älteren Objekten, beispielsweise bei leerstehenden Pfarrheimen, die auf den Abriss warten, würden teilweise nur die Betriebskosten verlangt. Eine kostenfreie Unterbringung sei indes rechtlich schwierig, „weil die Wohnungen meist kirchlichen Stiftungen gehören“. Papst Franziskus hatte Anfang September alle Pfarreien aufgerufen, eine Flüchtlingsfamilie aufzunehmen. Die Unterbringung von Flüchtlingen sei aber in erster Linie eine staatliche Aufgabe, sagte die Bistumssprecherin. „Wir sehen uns in der Verantwortung, dabei zu helfen. Aber zu den üblichen Konditionen.“ Mit dem gezielten Anbieten von Unterkünften leiste man einen Beitrag gegen den Wohnungsmangel.

Auch im Bistum Augsburg werden Flüchtlinge nach Angaben eines Sprechers in der Regel nicht unentgeltlich untergebracht.

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