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Vitali Klitschko.

Ukraine

Klitschko bittet Steinmeier um Vermittlung

Kiew - Der ukrainische Oppositionspolitiker Vitali Klitschko hat den designierten deutschen Außenminister, Frank-Walter Steinmeier (SPD), um Vermittlung zwischen den Konfliktparteien in Kiew gebeten.

"Es wäre ein großartiges Zeichen, wenn Herr Steinmeier auf einer seiner ersten Reisen nach Kiew kommen würde, um auf dem Maidan zu sprechen", schrieb Klitschko in der "Bild"-Zeitung (Dienstagsausgabe). Steinmeier "wäre der richtige Vermittler in dieser schwierigen Situation", fügte der Chef der Oppositionspartei Udar hinzu.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stellt sich am Dienstag zur Wiederwahl. Danach sollen sie und die Minister der großen Koalition vereidigt werden.

Klitschko drohte im Falle der Unterzeichnung von Abkommen zwischen der Regierung in Kiew und Russland mit Massenprotesten neuen Ausmaßes. "Wenn sich (Präsident Viktor) Janukowitsch auf einen Deal mit Russland einlässt, werden wir mit unseren Demonstrationen das ganze Land lahm legen. Wir lassen uns nicht davon zurück schrecken, dass der Präsident wieder seine Sicherheitskräfte auf den Platz schickt", hieß es in dem Gastbeitrag Klitschkos in der "Bild".

Die Massenproteste hatten begonnen, nachdem Janukowitsch Ende November ein mit der Europäischen Union ausgehandeltes Assoziierungsabkommen offenbar auf Druck Russlands auf Eis gelegt hatte.

Janukowitsch kommt am Dienstag in Moskau mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin zusammen. Bei dem Besuch sollen mehrere Abkommen unterzeichnet werden. Nach Angaben aus Moskau und Kiew soll es aber nicht um einen Beitritt der Ukraine zu einer von Russland vorangetriebenen Zollunion mehrerer postsowjetischer Staaten gehen. Dem Kreml zufolge soll jedoch über einen möglichen Kredit Russlands für die Ukraine gesprochen werden.

afp

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