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Günther Beckstein kann sich eine schwarz-grüne Regierung gut vorstellen.

Er hat zwei gute Argumente

Günther Beckstein plädiert für Schwarz-Grün

München - Ex-Ministerpräsident Beckstein kann sich eine schwarz-grüne Koalition gut vorstellen. Ein Argument wäre die Energiewende, doch es gebe noch einen zweiten Vorteil für die Union.

Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) plädiert für eine schwarz-grüne Bundesregierung. „Ich bin überzeugt, dass das ein Experiment wäre, das man versuchen sollte“, sagte Beckstein am Dienstag dem Radiosender Antenne Bayern. Angesichts der riesigen Herausforderung bei der Energiewende wäre es seiner Ansicht nach gut, die Grünen mit im Boot zu haben. „Dann könnten sie sich keine ideologischen Spinnereien leisten, sondern müssen eine Politik machen, die an der Realität gemessen wird“, sagte Beckstein.

Außerdem würde sich das gute Wahlergebnis der Union in einem Koalitionsvertrag mit den Grünen eher widerspiegeln als mit der SPD. Die Union müsse weniger Kröten schlucken.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach der SPD auch die Grünen zu Sondierungsgesprächen eingeladen. Am Verhandlungstisch sitzen sollen unter anderem die Spitzenkandidaten des Wahlkampfs, Katrin Göring-Eckardt und Jürgen Trittin. CSU-Chef Horst Seehofer hatte nach der Bundestagswahl erklärt, seine Partei wolle nicht mit den Spitzenleuten der Grünen, die im Wahlkampf eine Rolle gespielt hätte, in schwarz-grüne Gespräche eintreten.

Was für Schwarz-Rot spricht und was für Schwarz-Grün

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dpa

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